Wie bin ich zur Elektromobilität und alternative Antriebe gekommen? #2

Anwendungsfall: Ladung von Elektroauto

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In meiner Artikelserie zum Thema Elektromobilität geht es darum, euch einige Fragen dazu zu beantworten. So auch, wie ich zu dem Thema gekommen bin, warum diese Fokussierung, weshalb ich bisher noch kein Elektroauto fahre, ob ich mir eines kaufen würde und welches Modell es sein könnte. 

Immer wieder werde ich auf Veranstaltungen, Messen oder Barcamps gefragt, wie ich eigentlich zur Elektromobilität gekommen sei. Vor allem deutlich wird dies auf dem Barcamp Renewables, welches in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand. Der Großteil der dortigen Energieblogger (knapp 100 Teilnehmer) kennt sich zwar in vielen Bereichen aus, bei der Elektromobilität ist es jedoch nur ein Bruchteil. Einige haben bisher noch keine Praxiserfahrung mit dieser Fahrzeugtechnologie sammeln können.

Erster Beitrag im April 2010

Im April 2010 veröffentlichte ich den ersten Beitrag zum Elektroauto CityEL der Smiles AG, der inhaltlich sicherlich nicht unbedingt überzeugen konnte. Zu dieser Zeit stellten sich aber viele unter einem Elektroauto genauso ein Gefährt vor. Über ein Jahr später gab es erst den zweiten Beitrag zur Elektromobilität „Studie zeigt: Neuzulassungen von E-Autos gering“. Eine Fokussierung gab es hier noch nicht, auch wenn das Interesse unabhängig vom Blog immer weiter anstieg.

Fokussierung erst zwei Jahre nach Gründung des Blogs

Erst zwei Jahre nach Gründung von Saving-Volt nahm der Fokus auf die Elektromobilität und alternative Antriebstechnologien zu. Monatlich sind ab diesem Zeitpunkt Beiträge zu diesen Themen erschienen und erste Interviews mit anderen Autobloggern wie mit Jens Stratmann, Fabian Meßner oder Sebastian Bauer.

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Hinzu kam ein absolutes Highlight für einen Energieblog mit dem Praxistest des Nissan LEAF. Dem ersten rein elektrisch betriebenen Fahrzeug von Nissan. Hinter dem obigen Link gelangt ihr zu einer fünfteiligen Artikelserie dazu, die mehr als ausführlich ist.

Wieso entschied ich mich für diese Fokussierung?

Als gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und technikaffiner Mensch, konnte ich mich auch der Informationstechnik und somit den modernen Geräten der Kommunikation, der Vernetzung und Konnektivität nie entziehen. Schnell war mir klar, dass ein Fokus beim Bloggen von elementarer Bedeutung ist.

Wenn man versucht alle Themen abzudecken, dann ist es enorm schwierig damit erfolgreich zu sein. Ein „Blogger“ sollte sich einen Schwerpunkt setzen und darin wirklich gut werden. Die Ausbildung zum Elektroniker sorgt dafür, dass ein technisches Verständnis auf tiefer Ebene vorhanden ist. Zusammenhänge können noch besser verstanden und für andere wiedergegeben werden.

Im Sommer 2013 gründeten sich pünktlich zur Intersolar in München die „Energieblogger“ und insgesamt gehörten zu diesem Zeitpunkt ganze 21 Energieblogger dazu. Wie eingangs bereits erwähnt, sind viele Themen zu diesem Zeitpunkt schon abgesteckt und viele der Blogger besitzen mehr Wissen und Erfahrung. Doch die Elektromobilität und alternative Antriebstechnologien blieben bisher zurück.

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Die Affinität zu Technologiethemen, die Ausbildung zum Elektroniker und das steigende Interesse an dieser Form der Mobilität haben für diesen Entschluss gesorgt. Zusätzlich aber auch Anfragen online wie offline zu diesen Themen, bei denen deutlich wurde, dass man selbst als Ansprechpartner zur Elektromobilität wahrgenommen wird.

Themenschwerpunkt festgelegt – Projekte bei denen ich mitwirke

Deshalb hat sich dieser Blog von einem allgemeinen Energieblog zum Blog für Elektromobilität und alternative Antriebstechnoligen entwickelt, der hier und da dennoch auf allgemeine Energiethemen eingeht. Gleichzeitig habe ich im Oktober 2013 bei Autophorie angefragt (Fabian und Stefan kannte ich schon länger) und schreibe auch dort mittlerweile über Elektromobilität.

Hinzu kommt die private Seite danielboe.de von mir, bei der meine Themenschwerpunkte noch einmal festgehalten sind, wo die Kenntnisse liegen und wurde durch Interviews in anderen Blogs ergänzt.

Dieses Jahr viel zudem im Sommer die Entscheidung, mich im Verein „Elektromobilität Nordhessen – Mobilität im ländlichen Raum e.V.“ anzumelden. Zum zweiten Mal fand in Schwalmstadt-Ziegenhain eine kleine Messe zur Elektromobilität statt und wird im kommenden Jahr ebenfalls wieder stattfinden. Grund für den Eintritt in den Verein: Aktives Mitwirken bei der kommenden Messe und die Förderung am Interesse für Elektromobilität im ländlichen Raum.

Alle Beiträge zur Artikelserie:

6. Dezember 2014  |  DanielB

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