Welches Modell könnte es werden? #5

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Mittlerweile hat sich die Frage geklärt und ja, ich kaufe mir als nächstes ein Elektroauto bzw. möchte ich eines haben. Die Entscheidung ist gefallen und ich bin bereit gewisse Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Doch für welches Modell würde ich mich entscheiden?

In dem vierten Teil der Artikelserie ging es um die generelle Frage, ob ich mir als nächstes ein Elektroauto kaufen würde. Ausführlich findet ihr dort alle wichtigen Details, weshalb die Entscheidung positiv ausgefallen ist. Natürlich sei dazu auch noch gesagt, warum ich bisher noch kein Elektroauto fahre. Allerdings ist das Modell bisher noch alles andere als fix und lasse dieses noch offen.

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Es gibt viele Gründe warum eine Festlegung auf ein Modell bisher noch nicht stattgefunden hat. Immerhin wissen wir alle, dass vor allem in den Jahren 2017 bis 2018 neue Modelle auf den Markt kommen bzw. es Folgemodelle aktueller Elektroautos geben wird. Besonders angetan bin ich vom Renault ZOE, dem neuen Nissan LEAF und eben auch von einem Model 3, auch wenn ich den Tesla-Hype so nicht mitspielen möchte. Doch vielleicht könnte es auch der neue Smart werden oder der Kia Soul EV.

Ausscheiden tun für mich zum jetzigen Zeitpunkt Elektroautos wie der VW e-Golf, der VW e-up! oder auch die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive, da mir bisher Erfahrungen u.a. mit der B-Klasse fehlen und mir der e-Golf bzw. e-up! nicht „smart“ genug sind. Sollte es bis dahin neue Modelle geben, dann fallen sie sicherlich wieder in die engere Auswahl.

Da gibt es zum Beispiel das Zündschloss aus der Verbrenner, welches einfach nur adaptiert wurde und ich nicht „sexy“ finde oder eben auch die Sache mit Vehicle2Grid, wo mir dahingehend noch Technologien fehlen.

Wovon mache ich denn jetzt die Wahl des Modells noch abhängig?

Ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich der Kaufpreis und da möchte ich ungerne am falschen Ende sparen. Zum Beispiel wäre mir das Licht beim ZOE zu schwach in der Nacht und mit 1,90 m ist mir das Auto für einen dauerhaften Einsatz schlichtweg zu klein. Auch wenn der Renault ZOE sehr günstig ist und ansonsten ein gutes Elektroauto für den Alltag ist.

In der Auswahl fehlt der BMW i3 noch, stimmt. Aber auch hier würde ich sagen, dass dieses Auto für mich nicht in Frage kommt. B-Klasse, e-Golf und e-up! zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht. Kommen neue Modelle und überzeugen sie mich, nehme ich sie gerne wieder mit auf.

Wir haben also den Preis und natürlich auch den Komfort sowieso Kleinigkeiten wie Licht oder auch Konnektivität. Ich brauche ein Auto welches für mich einen „smarten“ Eindruck hinterlässt und da nehme ich das Zündschloss einfach mal dazu. Einen Schlüssel einstecken und umdrehen? Brauch ich im Jahr 2015 einfach nicht mehr und nervt mich.

Viele Punkte die eine Rolle spielen und die Artikelserie ergänze ich für euch gerne, sobald ein Modell feststeht. Wer jetzt hier eine Entscheidung für ein Modell erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen.

Alle Beiträge zur Artikelserie:

Über DanielB 1350 Artikel
Fasziniert von der Elektromobilität und alternativen Antriebstechnologien, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger, liebt die Technologie im Fahrzeug (Vernetzung, Infotainment). Mehr über mich danielboe.de

4 Kommentare

  1. Hallo,

    Warum kein eGolf? Wie definierst Du smart?
    Warum kein BMW i3?
    Warum keine B-Klasse? Einfach mal Probefahren.

    Die meisten eAutos hast Du ja bereits ausgeschlossen, bleiben Dir nur noch der Leaf und der eSoul zur Auswahl.

    Kannst natürlich bis 2018 warten bis neuere, bessere Modelle kommen. Ich kann Dir nur sagen, 2018 wirst Du dann die Aussicht haben, dass 2021 neuere und bessere Modelle kommen, und dann 2024 und so weiter…

    • Hallo Tim,

      alle drei sind super Elektroautos, ich bin schlichtweg nicht die Käufergruppe dafür bzw. sind mir diese einfach zu teuer wenn ich mit meiner Konfiguration wie ich sie haben möchte fertig bin. Wenn ich schon ein solches Auto kaufe, dann will ich den Komfort auch haben und Assistenz- sowie Infotainmentsysteme die der Hersteller anbietet.

      Smart definiere ich einfach so, dass ich mit der Bedienung, den Elementen im Fahrzeug, mein Wohlbefinden usw. übereinstimmen muss. Wenn ich dazu dann die Preise miteinander vergleiche, auch wenn ich bei einzelnen Modellen natürlich Abstriche machen muss, dann bleibt eben nicht mehr viel.

      Es gibt für mich diese Deadline der Wahl des Modells gerade deshalb, weil dann mein aktueller Verbrenner abbezahlt ist und wegkommt. Ich möchte in so einem Auto nicht mehr sitzen und ärgere mich jeden Tag wenn ich längere Strecken damit fahren muss. Daher kann und will ich ab 2017 nicht noch länger warten. Vielleicht maximal ein Jahr bis 2018, aber nicht darüber hinaus.

    • Hallo Michael,

      der BMW i3 ist mir einfach zu teuer im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Wie ich oben bereits Tim geantwortet habe, möchte ich eine entsprechende Konfiguration für mich haben und da zahle ich eben bei BMW und auch VW den Namen mit. Es sind natürlich dennoch zwei absolut zuverlässige Elektroautos die ich anderen immer mit in die Auswahl gebe :).

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