Energiespartipps – Teil 1 der Standby-Betrieb

Eine Rechnung kommt ins Haus und man wundert sich über den enormen Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten. Doch noch immer werden die einfachsten Tipps nicht eingehalten oder gar ignoriert. Dies muss nicht sein, denn ein Sprichwort sagt: “Auch Kleinvieh macht Mist”. Die Aussage sollte also klar sein, auch wenn es nur minimale Beträge bei einzelnen Geräten sind, so summiert sich es auf einen großen Betrag im Laufe eines Jahres.

Die Burgenländische Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft (BEWAG) hat in einem Video bei YouTube,mit dem Thema Standby-Betrieb von Geräten, kurz auf die häufigsten Fehler im Haushalt hingewiesen. Dabei wird auch das Problem von Handynetzteilen und Fernsehern hingewiesen.

Wer wusste schon, dass Handynetzteil auch dann Strom verbrauchen, wenn ein Handy nicht angschlossen ist? Auch mir ist der Fehler schon mehrfach passiert. Seit dem achte ich jedoch mehr darauf. Tragisch dabei fand ich, dass das Handynetzteil fast genauso viel Strom verbraucht. Wobei man immer wissen sollte, Strom wird nicht verbraucht, sondern in eine andere Energieform umgewandelt. Meistens ist es im Haushalt die Wärmeenergie.

Auch Geräte wie Fernseher, Videorekorder, Stereoanlage oder DVD-Player sollten niemals nur mit der Fernbedienung ausgeschaltet werden. Besser wäre es den Stecker zu ziehen oder einfacher eine Steckdosenleiste mit An-Ausschalter dazwischen zu setzen. Damit setzt man den Energiefressern endgültig ein Ende.

Im Video erhält man noch weitere wichtige Energiespartipps, in den folgenden Teilen werde ich noch näher darauf eingehen. Welche Erfahrungen konntet ihr im Bezug auf Standby-Betrieb von Geräten machen?

Beispielrechnung:

Mein Netzteil des Handys hat einen Stromverbrauch von 46 Watt bei Ladung. Da in dem Video aber davon gesprochen wird, dass es “fast” so viel verbraucht, wurde bei der Rechnung ein Stromverbrauch von 40 Watt angenommen. Wir gehen davon aus, dass der Preis pro Kilowattstunde momentan bei 23 Cent liegt und das Netzteil dauernd am Netz hängt. Eine Ladung des Handys dauert 2 Stunden. So würden wir täglich 20 Cent verschenken und rechnet man diese Summe aufs Jahr, würden wir bereits 73,88 € in “die Luft blasen”.

Wenn ihr selbst die Kosten für Geräte im Standby-Betrieb errechnen wollt, dann lohnt es sich häufig eher ein kleines Messgerät zu kaufen, welches zwischen Steckdose und Verbraucher gesetzt wird. Dies ist genauer und errechnet auch die richtigen Zeiträume automatisch aus, als eine manuelle Berechnung.

Wer selbst seine Kosten berechnen möchte, der kann auf folgende Exceltabelle zurück greifen: Berechnung von Stromkosten

Link zu BEWAG: http://www.bewag.at
Bildquelle: http://www.bewag.at

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4 Responses to “Energiespartipps – Teil 1 der Standby-Betrieb”

  1. Patrik sagt:

    Hi!
    Ich bin einfach so frei und hinterlasse mal einen Eintrag zu deinem Blog. Sieht wirklich gut aus. Ich benutze jetzt auch seit ein paar Tagen WordPress, habe aber eigentlich keinen Schimmer, was ich genau einstellen muss. Nun, eine super Webseite und gute Arbeit, weiter so ;)

  2. [...] selten richtig umgesetzt. Erst vor einiger Zeit berichtete ich über einen einfachen und simplen Energiespartipp. Solange diese Ratschläge nicht wirklich ernst genommen werden, darf man auch nicht erwarten, dass [...]

  3. [...] einiger Zeit habe ich bereits über das Thema Standby-Betrieb berichtet. Nur wenige wissen eigentlich, wie viel ihre Elektrogeräte im Haushalt wirklich [...]

  4. Guter artikel zum Energiespartipps!
    Ich selber tue meine Geräte wie Fernseher, DVD-Player, usw mit einem An-Ausschalter knopf aus schalten.
    http://bit.ly/y5L5p4

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