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Anwendungsfall: Ladung von Elektroauto
Warum fahre ich bisher noch kein Elektroauto? #3

Warum fahre ich bisher noch kein Elektroauto? #3

26. Januar 2015

Im dritten Teil geht es darum, weshalb ich bisher noch kein Elektroauto fahre. Als Befürworter der Elektromobilität und Energieblogger passiert es mir immer wieder, dass ich nach meinem privaten Fahrzeug gefragt werde.

Als Antwort darauf muss ich leider auf einen Verbrenner hinweisen. Wobei ich “leider” eventuell sogar streichen könnte. In 2011 musste kurzfristig ein neues Fahrzeug angeschafft werden. Günstig sollte es ein, schnell musste es her und gleichzeitig sollten sich die Unterhaltskosten gering halten. Bis dato fuhr ich einen 3er Golf, der irgendwie nicht so wollte wie ich und den Dienst quittierte.

Entschieden habe ich mich dann innerhalb von nur einer Woche für einen Seat Ibiza ST aus 2010 mit einer gelaufenen Leistung von nur 6.000 km. Kostengünstig als Jahreswagen gab es das Fahrzeug für 11.500 Euro und auf Finanzierung. Wenn das Fahrzeug abbezahlt wurde, beläuft sich der Gesamtpreis dann auf rund 13.000 Euro.

Elektromobilität zu dieser Zeit noch kein Thema

Der Markt konnte zu diesem Zeitpunkt keine Elektroautos anbieten, die wirklich mit einem moderaten Preis glänzen konnten. Über die Anzahl der Modelle wollen wir erst gar nicht sprechen. Die eigenen Erfahrungswerte mit dieser Technologie lagen bei einem absoluten Minimum und daher kam diese als Option für mich nicht in Frage.

seat-ibiza-st

Einen “Hype” der lautlosen Antriebstechnologie konnte man erst in 2012 verzeichnen und nahm erst Anfang 2013 richtig Fahrt auf. Immer mehr Modelle preschten auf den Markt und ein Hersteller nach dem anderen folgte mit neuen Fahrzeugen. Mittlerweile können wir auf eine “gute” Palette in allen Preiskategorien zurückgreifen und wir haben gerade einmal erst Anfang 2015. Würde ich in diesem Augenblick vor dem gleichen Problem stehen und bräuchte ein neues Fahrzeug, wäre die Artikelserie sicherlich anders ausgegangen.

Warum in der Zwischenzeit keinen Fahrzeugwechsel vorgenommen?

Es hat sich in der Zwischenzeit von der Fahrzeuganschaffung bis heute einiges getan und mittlerweile wohne ich nicht mehr auf dem Land und habe den Weg nach Marburg geschafft. Meine Anfahrt zur Arbeit beträgt lediglich 5 km, die ich sicherlich mit dem Fahrrad bewältigen könnte, wäre da nicht dieser furchtbare Hügel zu bezwingen.

Wie ich eingangs erwähnte, finanziere ich das aktuelle Fahrzeug noch und ist erst im Sommer 2017 vollständig abbezahlt. Ein Fahrzeugwechsel kam für mich daher bisher nicht in Frage und macht auch finanziell noch keinen Sinn. Bis Sommer 2017 wird im Bereich der Elektromobilität noch einiges passieren.

Würde ich mir jetzt ein Elektroauto kaufen, wenn die Finanzierung nicht wäre?

Im vierten Teil der Serie geht es darum, ob ich mir als nächstes ein Elektrofahrzeug anschaffen würde. Wie sieht es aber aktuell aus, wäre da nicht die Finanzierung? Eine Frage, die mir auf Messen und Veranstaltungen immer wieder gestellt werden und ich hier gerne eine Antwort darauf geben möchte.

Die Anzahl der Fahrzeuge hat zugenommen. Einen Blick möchte ich hier auf den Renault ZOE werfen, der mit einem Preis von rund 21.000 Euro absolut im fairen Bereich liegt. Obwohl hier die monatliche Batteriemiete von mindesten 79 Euro noch hinzukommt. Im mittleren Preissegment finden wir Fahrzeuge wie den Nisan LEAF, BMW i3, Mitsubishi i-MiEV, Citroen C-Zero oder den Peugoet iOn. Ein Blick auf das Premium-Segment lässt an der Spitze der Preise das Tesla Model S aufblitzen.

Vermutlich würde es auf den Renault ZOE hinauslaufen, denn der Preis für das Modell ist absolut ok und ich fahre viel in der Stadt bzw. lege Distanzen von rund 100 bis 150 km zurück. Aufladen kann ich das Fahrzeug kostenlos an öffentlichen Ladesäulen in Marburg, auch wenn dies zunächst etwas umständlich ist und mein Weg zur Wohnung noch rund 20 Minuten beträgt.

renault-zoe-elektroauto

Hierfür könnte ich alternativ ein öffentliches Verkehrsmittel nehmen oder aber einen kurzen Spaziergang zurücklegen. Zwar nicht unbedingt komfortabel und bei schlechten Wetterbedingungen zu empfehlen, aber ich wäre bereit die Komfortzone zu verlassen. Diesen Preis muss man leider aktuell noch bereit sein zu zahlen, möchte man auf den Zug der Elektromobilität aufsteigen. Mietshäuser können bislang noch so gut wie keine Ladesäulen aufweisen. Auf dem Land würde vielen eine Außensteckdose schon genügen, wofür ich aber ins Elternhaus fahren müsste.

Dazu möchte ich kurz eine kleine Erfahrung erzählen, die wir mit unserem Stromanbieter machen konnten. Die dortige Außensteckdose ist mit dem Zähler für das restliche Haus verbunden. Einen separaten Zähler gibt es nicht und dementsprechend kam die Quittung durch unseren Stromanbieter nach dem Test mit der zweiten Generation des Nissan LEAF. Zwei Wochen dauerte dieser und kurze Zeit später wurde der monatliche Abschlag aufgestockt. Kein Wunder, lud ich das Fahrzeug einige Tage vollständig an der Steckdose und sorgte für einen enormen Anstieg beim Verbrauch. Sicher hätte ein Anruf dort genügt und dies verhindert, dennoch sollte man genau so etwas vorher wissen und kann, falls zur Verfügung steht, einen gesonderten Stromtarif wählen. Einige Hersteller haben mit bestimmten Stromanbietern eine Kooperation und können spezielle Tarife anbieten.

Alle Beiträge zur Artikelserie:

  • Übersicht: Artikelserie zum Thema Elektromobilität und alternative Antriebe #1
  • Wie bin ich zur Elektromobilität und alternative Antriebe gekommen? #2
  • Warum fahre ich bisher noch kein Elektroauto? #3
  • Würde ich mir als nächstes ein Elektroauto kaufen? #4
  • Welches Modell könnte es wohl werden? #5
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Bild von Daniel BönnighausenFasziniert von der Elektromobilität, liebt technologische Entwicklungen, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger.

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