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heizung
Förderung für Heizungen der BAFA erhöht

Förderung für Heizungen der BAFA erhöht

18. April 2015

Seit dem 1. April gibt es mehr Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm (MAP) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Wobei sich die Höhe der Zuschüsse nach Art und Größe der Anlagen unterscheidet. Für besonders effiziente Anlagen gibt es dazu noch einen zusätzlichen Boni. 

Eine Heizungssanierung für Hausbesitzer stellt leider einen enormen Kostenfaktor da. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass eine günstige und „einfache“ Anlage bevorzugt genutzt wird, sich langfristig aber als Fehlinvestition zeigt. Heizkosten lassen sich langfristig besonders durch Solarthermie, Holzpellet oder auch durch eine Wärmepumpe senken. Dabei können verschiedene System auch miteinander kombiniert werden.

In einer PDF-Datei über „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ gibt es über die verschiedenen Maßnahmen der Förderungen genaue Details. Neu ist vor allem der Bonus zur Optimierung der Heizung. So wird beispielsweise für eine Solaranlage mit 12 qm Kollektorfläche, die zur Energieerzeugung für die Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt wird, mit mindestens 2.000 Euro gefördert. Erneut eingeführt wurde die Förderung für Solaranlagen zur reinen Warmwasseraufbereitung.

Ein ähnliches Szenario zeigt sich bei Pelletheizungen, bei denen die Fördersummen deutlich angehoben wurden und hier abhängig von der Technik sind. Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet sollte ebenfalls auf die Technik achten, denn diese ist entscheidend für die Höhe der Fördersumme vom Staat.

Wer nicht weiß welche Technik für ihn in Frage kommen könnte, der kann auf einige Events zurückgreifen. Beispielsweise findet so am kommenden Montag im Stadtteilbüro „Hassel.Westerholt.Bertlich“ das zweite Forum statt, bei dem Experten über die „Wahl der richtigen Heizung für Hauseigentümer“ informieren. Inhalt sind u.a. die Investitionskosten, Energieeinsparungen und verschiedene Anlagentypen.

Alternativ dazu habe ich im vergangenen November über die Experten-Community von Viessmann berichtet, die sich gezielt mit dem Thema Heizung beschäftigt. Vor allem für Hausbesitzer dürfte dies interessant sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gern man als Hausbesitzer bastelt und versucht selbst passende Anlagen zu finden oder Lösungen umsetzen möchte. Unter dem Titel „Die Energiewende für Ihr Zuhause“ bietet Viessmann einen persönlichen Gebäude-Energie-Spar-Check auf start.check-energiesparen.de an.

Der Nutzer kann so durch die Beantwortung erster Fragen seinen zukünftigen Wunsch durch eine Sanierung angeben, welchen Gebäudetyp er die Berechnung durchführen möchte, wie groß die Wohnfläche ist und womit das Gebäude hauptsächlich beheizt wird. Natürlich auch ob das Trinkwasser vom gleichen System erwärmt, wie viele Personen sich im Haushalt befinden und wie hoch der jährliche Energieverbrauch ist. Im weiteren Verlauf wird das Einsparpotenzial aufgezeigt und durch die Beantwortung weiterer Fragen noch mehr ins Detail gegangen.

Keine Frage, dadurch erhält ein Hausbesitzer einen ersten Überblick und wird über Maßnahmen informiert. Dank der Unterstützung durch die Fördermöglichkeiten vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle dürfte der Einsatz von modernen Heizungsanlagen sicherlich für den ein oder anderen interessant sein.

An dieser Stelle möchte ich auf Andreas Kühl von energynet.de aufmerksam machen, denn er ist nun wirklich ein Blogger, der sich mit Heizung besonders gut auskennt. In seinem Blog dürften einige Beiträge sicherlich ebenfalls unterstützend helfen.

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