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Erfahrung mit Aktion „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“

Erfahrung mit Aktion „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“

18. März 2015

Nissan hatte bereits im vergangenen Jahr die Aktion „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“ ins Leben gerufen, welche seit dem 3. Oktober 2014 läuft. Halter eines Nissan LEAF, e-NV200 und anderer Hersteller können kostenlos bei Vertragshändlern laden.

Über den Start der Aktion berichtete ich an dieser Stelle und ging auf die Schwachpunkte ein. So müssen die Öffnungszeiten beachtet werden und die Ladestation darf nicht die ganze Zeit belegt werden. Für die Vertragshändler von Nissan bietet der Hersteller finanzielle Hilfe an.

Zeit für mich diese Aktion einmal in Mittelhessen mit dem Nissan e-NV200 unter die Lupe zu nehmen und ein erstes Fazit kann ich bereits ziehen. Ein kurzer Anruf beim Autohaus Masuch in Stadtallendorf bestätigte mir, dass dieser Händler an der Aktion teilnimmt. Für mich eine Möglichkeit dem Händler an einem Samstag einen Besuch abzustatten.

Ich erhielt den Hinweis, dass ich allerdings nur bis 12:00 Uhr laden könnte, da man dann die Pforten schließen würde. Für mich kein Problem und es ging dabei lediglich um einen Test der Aktion. Der Firmen-LEAF kurzerhand von der Ladesäule getrennt und der e-NV200 via Typ 2 angeschlossen. Leider stehen hier nur die „3,7 kW“ zur Verfügung, was aber in diesem Fall nicht weiter tragisch ist.

Mir wurde ein Kaffee angeboten und ein kurzes Gespräch mit dem Inhaber sorgte für eine gute Überbrückung der 1,5 Stunden. In dieser Zeit schaute ich mir die anderen Modelle in der Ausstellungshalle an bzw. hätte auch einen kurzen Einkauf erledigen können.

Zweiter Versuch bei gleichem Autohaus

Bei meinem zweiten Versuch rief ich an und fragte einen Tag vorher nach, ob ich am darauffolgenden Tag das Fahrzeug abgeben kann und mit der Fahrgemeinschaft weiter zur Arbeit fahre. In dieser Zeit sollte das Fahrzeug aufgeladen werden und ich hole es nach Feierabend wieder ab. Eine leere Batterie hätte ich nicht hinterlassen, da in diesem Fall dann die Ladestation den gesamten Tag über belegt gewesen wäre. Dies wollte ich niemanden zumuten.

Also Fahrzeug am darauffolgenden Morgen abgegeben. Dabei musste noch der „Auftrag“ entgegengenommen werden und die Daten des Fahrzeugscheins wurden aufgenommen. Beim Inhaber ging dies doch deutlich flexibler und schneller. Doch am Abend konnte ich das Fahrzeug abholen und die Batterie zeigte 100 % an.

Ein netter Service, der mich zufrieden stimmte und einen positiven Eindruck des Händlers hinterlässt. Für die Abrechnung mit dem Strom ist mir schon bewusst gewesen, dass in irgendeiner Form der Verbrauch dokumentiert werden muss. Daher kann ich über diesen Punkt noch hinweg sehen, auch wenn man ihn hätte einfacher lösen können.

In einem anderen Fall rief ich beim Autohaus Schubert in Marburg an. Dort konnte ich leider nicht die Antwort erhalten, die ich mir erhoffte. Leider war es ebenso möglich mir überhaupt eine Auskunft zu geben. Über eine Lademöglichkeit wusste zu diesem Zeitpunkt niemand etwas, was mich eher mittelmäßig erfreute.

Nach zwei Testversuchen mit dieser Aktion konnte ich feststellen, dass ein Anruf vorher beim jeweiligen Händler notwendig ist und man sich genau informieren sollte. Absprachen können hier helfen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Händler sollten dahingehend aber ihr gesamtes Personal schulen und genau aufklären, ob sie bei dieser Aktion teilnehmen oder nicht.

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