Forscher aus Hong Kong erzeugen Strom aus Leitungswasser

Wasserkraft ist längst kein ungeschriebenes Blatt mehr und Staudämme mit Turbinen zur Energieerzeugung ist auch nicht neu. Besonders in China ist die Energieerzeugung aus Staudämmen von großer Bedeutung. Jetzt haben Ingenieure aus Hong Kong allerdings eine Technologie entwickelt, mit der Strom aus Wasserleitungen mittels kleiner Turbinen erzeugt werden kann. Alleine in Hing Kong beträgt die Gesamtstrecke der Wasserleitungen stolze 7.800 km. 

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Die bisher bekannten Turbinenmodelle in einem kleinen Format einzusetzen würde allerdings nicht die gewünschte Wirkung erzeugen. Dafür ist der Wasserdruck im Leitungssystem zu gering und die Leitung selbst zu schmal. Hierfür wurde ein eigenes sphärisches Design an der Polytechnischen Universität entwickelt. Eine Turbine kann eine Spannung von 80 Volt erzeugen. Könnte dieses System in der gesamten Stadt eingesetzt werden, würde sich summiert enorm viel Energie einsparen lassen. Allerdings wird es bis zur Serienproduktion noch dauern.

Foto: Inhabitat

17. Dezember 2012  |  DanielB

2 Kommentare

  1. Dass ist dann ein perfekter GRÜNER Strom
    Und irgendwo stehen dann Atomkraftwerke, die Riesenpumpen antreiben, damit im Wasserleitungsnetz auch genügend Druck für den Antrieb vieler kleiner Turbinen vorhanden ist…?
    Zusätzlich sind dann auch enorme Rechnerkapazitäten notwendig, damit die Leitungen nicht bersten…?
    Das alles, um ja nicht nicht vernünftig mit elektrischer Energie umgehen zu müssen…
    Ein großes HOCH auf die scheinheilige Energiepolitik!

  2. Da gebe ich dir absolut recht. Irgendwie müssten die Turbinen verwaltet und administriert werden. Gleichzeitig darf der Wasserdruck in den Leitungen nicht sinken.

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