Ökostromanbieter statt konventionellen Stromanbieter wählen und Arbeitsplätze schaffen

Die Energiewende ist in der Politik als „Leitthema“ kaum noch wegzudenken und immer wieder gibt es positive wie negative News zu diesem Thema. Energiewende und Erneuerbare Energie sind längst zum Alltag geworden und doch gibt es etliche Mythen und Vorurteile gegenüber der Ökostromgewinnung.

So schafft die Energiewende zum Beispiel über 380.000 neue Arbeitsplätze und beklagt sich über ein Fachkräftemangel. Auch wenn die E.on selbst rund 6.000 Stellen streichen will (Stichwort rote Zahlen), so sind längst tausende neue Arbeitsplätze geschaffen worden. 

Aber darum geht es in diesem Beiträg zunächst nicht. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, was uns am Ende ein Ökostromanbieter bringt und warum wir uns für einen entscheiden sollten.

Stromsperren und nicht bezahlte Stromrechnungen zwingen uns zu einem Wechsel

Diese Thematik wird in der letzten Zeit häufiger aufgegriffen. Darin geht es darum, dass pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten der Strom gesperrt werden muss und als Grund nicht bezahlte Rechnungen genannt werden. Strom wird nach und nach zu einem Luxusgut.

Das Einkommen sinkt und die Strompreise steigen stetig weiter. So gibt es bei etlichen Stromanbietern einmal im Jahr eine Strompreiserhöhung. Christian Lindner (FDP NRW) ist der Ansicht, es benötige neue Kohle- und Gaskraftwerke damit der Strom bezahlbar bleibe. Dies sehe ich jedoch anders, denn dadurch würde der Strom auch nicht günstiger werden. Aber dieses Thema muss an anderer Stelle weiterdiskutiert werden.

Es geht in diesem Beitrag immerhin um einen Anbieterwechsel und nicht um die generelle Suche einer Lösung für die Strompreise..

Fazit:

Ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter kann sich grundsätzlich lohnen und sollte ebenso bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter in Betracht gezogen werden. Dabei sollte man sich eben nicht nur auf die Stromanbieter konzentrieren, die mit konventionellen Mitteln weiterhin Strom erzeugen. Nicht immer sind diese auch die günstigsten Anbieter.

Also kann man zum Schluss festhalten, dass ein Anbieterwechsel sinnvoll ist und die Rechnungen dadurch teilweise um mehrere hundert Euro günstiger ausfallen können. Genau hier kann man einer drohenden Sperre mit einem Anbieterwechsel entgegenwirken. Es gilt immer die konventionellen Methoden und die Ökostromanbieter zu vergleichen und nicht nur eine Anbieterwahl.

21. Mai 2012  |  DanielB

2 Kommentare

  1. Wir haben jetzt auch endlich den Anbieter gewechselt und alles lief ohne Probleme. Jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass wir bei unserer nächsten Jahresabrechnung tatsächlich etwas eingespart haben.

  2. Sehr schöner Beitrag, weiter so!
    Es lohnt sich auf jeden Fall für jeden Bürger in Deutschland, die Augen bei der Auswahl des Stromanbieters offen zu halten. Hier lässt sich zum einen die Umwelt schonen, als auch Geld sparen.
    Nutzt die Vertragsfreiheit aus.

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