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Toyota Prius Hybrid (2016) – kleine Ausfahrt in Paris

Toyota Prius Hybrid (2016) – kleine Ausfahrt in Paris

14. November 2016

Mittlerweile gibt es den Toyota Prius in seiner vierten Generation und ist seit fast einem Jahr auf dem Markt verfügbar. Es ist das erste Modell von Toyota, welches auf der neuen Plattform TNGA (Toyota New Global Architecture) aufbaut.

Im Rahmen des Pariser Autosalons und einer #HybridEcoChallenge hatten Peter, von electrive.net, und ich die Möglichkeit den neuen Toyota Prius (2016) während einer rund 100 Kilometer langen Tour in und um Paris kennenzulernen.

Dabei führte uns die Strecke von einem Hotel in der Nähe von Versailles weiter durch den „Parc naturel régional de la Haute Vallée de Chevreuse“ und im Anschluss über Boulogne-Billancourt quer durch Paris. Hierbei führte die Strecke längst nicht nur durch flaches Gelände, bis auf Paris, sondern bergauf und bergab.

Am Ende des 96 Kilometer langen Parcours fuhren wir mit dem Prius ganze 61 Prozent im EV-Mode. Bei unserem zweiten Wert konnten wir innerhalb von 200 Minuten ganze 74 Prozent im EV-Mode zurücklegen. Den Sieg konnten Peter und ich allerdings nicht für uns nach Deutschland holen. Diesen sicherte sich Dieter aus Belgien von drivr.be und legte die Route mit 66 Prozent im EV-Mode zurück und kam auf 77 Prozent im EV-Mode bei einer Zeit von 194 Minuten.

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Auch ein Taxifahrer aus Mailand durfte nicht fehlen. In Gesprächen fanden wir heraus, wie sparsam Hybride im Unterhalt sein können und dies trotz der komplexen Technologie mit zwei Motoren. Im Schnitt kamen wir auf einen Verbrauch von 3,3 Liter und waren damit mehr als zufrieden, besonders in Anbetracht der oberen Werte im EV-Mode.

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Während unserer Ausfahrt wurde deutlich, dass ein Hybride wie dieser mit viel Gefühl gefahren werden möchte. Zu viel Druck auf dem Gaspedal lässt den Verbrenner frühzeitig anspringen. Der Toyota Prius mag keine Sprints oder eine zu schnelle Beschleunigung, denn dann meldet sich der aufheulende Motor. Im Vergleich zur dritten Generation hat Toyota hier aber spürbare Verbesserungen erreicht.

Ein wenig Fahrspaß lässt er bei voller Batterie dennoch zu und so sollte jeder einmal den Power-Mode ausprobieren. Während unserer Tour lag hier allerdings kein Fokus. Ziel war es den Verbrauch sehr niedrig zu halten und vor allem viel elektrisch zurückzulegen. Über die Werte sind Peter und ich sehr erstaunt.

Übrigens ein Punkt über den wir stark diskutierten waren die Vor- und Nachteile eines Vollhybriden und eines PHEV. Vor allem: Was ist wenn die Batterie vom Plug-in-Hybriden leer ist? Hier zeigte sich, warum viele Taxiunternehmen auf Hybridmodelle von Toyota zurückgreifen. Denn immer wieder gibt es Diskussionen darüber, was ist, wenn die Batterie leer ist (bei einem PHEV).

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Wenn ich also die Zeit nicht habe für externes Aufladen, ich dennoch hybridisch unterwegs sein möchte, geht kein Weg an einem Vollhybriden vorbei. So kann immerhin die Bergabfahrt oder Bremsvorgänge genutzt werden und die Batterie lädt sich dank Rekuperation auf. Im Stadtverkehr harmonieren der Elektro- und Verbrennermotor sehr gut miteinander. Halten den Verbrauch sehr niedrig und sorgen für eine angenehme Fahrweise.

Über das Design beim Exterieur lässt sich streiten. Kantiger und attraktiver ist er geworden, dennoch für Europäer gewöhnungsbedürftig. Aber nicht zuletzt ist dieses auch der neuen Plattform TNGA geschuldet. Das Interieur wirkt sehr aufgeräumt und zeigt sich mit ausreichend Platz. Eine Instrumententafel über dem Lenkrad gibt es allerdings nicht, eigentlich schade. Dafür finden sich diese in der Mitte des Armaturenbretts wieder. Immerhin gibt es ein kleines Head-up-Display.

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Immerhin bietet der Prius die Möglichkeit des Aufladens via NFC, wenn das Smartphone es ermöglicht. WLAN darf natürlich auch nicht fehlen sowie ein Infotainmentsystem. Unser Fokus lag allerdings hauptsächlich auf dem Fahrgefühl und Erreichen der Bestwerte. Weniger in der Erprobung aller Assistenzsysteme und dem Infotainment.

Als Plug-in-Variante kommt der Toyota Prius Prime in den nächsten Wochen auf den Markt nach Europa. Bietet ein Solardach womit die Batterie geladen wird, einer doppelt so großen Batterie (8,8 kWh) und somit einer elektrischen Reichweite von bis zu 50 Kilometer.

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