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ACV und Allianz unterstützen die Elektromobilität

ACV und Allianz unterstützen die Elektromobilität

19. Juli 2016

Der ACV (Automobil-Club Verkehr) brachte im April eine Neuigkeit heraus, in der diese eine europaweite Ladekarte für Elektroautos in Kooperation mit The New Motion für seine Mitglieder anbietet.

Mit dieser e-drive Ladekarte greift man – auf das durchaus etablierte Abrechnungssystem – von The New Motion zurück. So wird eine kleine Servicegebühr von 35 Cent fällig, welche TNM erhebt und zusätzlich die Stromkosten des jeweiligen Anbieters der Ladesäule. Doch wo liegt der eigentliche Vorteil der Mitgliedschaft beim ACV?

Die ACV Co-Pilot App gibt Elektroautofahrern eine Übersicht aller Ladestationen in Europa und in der Nähe, inklusive Echtzeitinformationen über Verfügbarkeit und Ladetarife. Sie informiert den Nutzer zudem über den jeweiligen Stecker-Typ an den Ladesäulen.

Kostenloses Abschleppen zur nächsten Ladesäule

Jetzt kommen wir zu dem eigentlichen großen Vorteil, von dem sich der ADAC noch eine Scheibe abschneiden kann, denn diese bieten ihren Kunden in Sachen Elektromobilität gar nichts. Nicht ganz korrekt, sie haben einige Ladesäulen an den Geschäftsstellen und Fahrsicherheitszentren. Diese sind in Kooperation mit RWE entstanden und werden teilweise wieder abgebaut oder sind nicht aktiv.

nissan-leaf-abschleppvorrichtung-vorne

Wenn einem ACV-Mitglied wirklich einmal der „Strom ausgehen“ sollte bzw. mit leerem Akku eben liegen bleibt, so kann sich dieser kostenlos zur nächsten Ladesäule abschleppen lassen. Hierzu muss sich das Mitglied einfach an die 24-Stunden Notrufnummer 0221-757575 wenden und die e-drive Ladekarte vorzeigen.

Gegen „schwarze Schafe“ kann man sich nicht schützen, doch wer will eigentlich freiwillig mit seinem Elektroauto liegen bleiben und sich dann abschleppen lassen? Ich vermute wohl so gut wie keiner und daher ist dieser Service etwas, was man diesem Automobil-Club anrechnen sollte.

Allianz mit Nachlass und Allgefahrenabdeckung für Batterien

Ebenfalls sind es auch vereinzelte Versicherungen wie u.a. die Allianz, welche sich der Elektromobilität öffnen bzw. eher Kunden für sich zu gewinnen/binden. Somit gibt es einen Nachlass von zehn Prozent bei einem Kfz-Tarif für Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb.

„Außerdem sind die Versicherungsleistungen für Elektro- und Hybrid-Pkws deutlich verbessert. So ist ab sofort im Baustein VollkaskoPlus eine Allgefahrendeckung für die Fahrzeugbatterie (Akkumulator) enthalten. Mitversichert sind damit zum Beispiel Schäden durch Fehlbedienung der Ladestation, durch die es zu einem Leistungsverlust der Batterie kommen kann. Nicht versichert sind Beschädigungen durch Verschleiß, chemische Reaktionen sowie Konstruktions- und Materialfehler. Folgeschäden an der Batterie infolge eines Tierbisses oder eines Kurzschlusses bis 20.000 Euro sind im Rahmen des Bausteins TeilkaskoPlus mitversichert.“, so in einer Pressemitteilung.

Leider wird nicht daraus ersichtlich ob es sich nur um Plug-in-Hybride handelt oder aber alle Hybridfahrzeuge damit abgedeckt sind. Inwiefern sich zudem die zehn Prozent günstiger verhalten im Vergleich zu anderen Versicherungen habe ich nicht testen können. Zudem muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob eine Mitgliedschaft bei einem Automobil-Club in Frage kommt oder nicht.

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