Tesvolt nimmt eigene „Gigafactory“ in Betrieb

Am 1.4. 2020 startete am Standort Wittenberg die halbautomatisierte Fertigung für gewerbliche Batteriespeicher in der eigenen „Gigafactory“ des Unternehmens Tesvolt ihre Produktion. 

Durch eine optimierte Produktionstechnologie können in dem Werk auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern in großem Umfang Batteriespeicher in verschiedenen Größenklassen gefertigt werden, für die auf den internationalen Märkten eine steigende Nachfrage zu verzeichnen ist.

Die Speicherkapazität reiche von 9,6 Kilowattstunden bis in den Megawattbereich. Mit der neuen Fertigungslinie werden pro Tag Stromspeicher mit einer Gesamtkapazität von bis zu einer Megawattstunde (MWh) produziert, im Jahr liegt die Produktionskapazität bei 255 MWh. Die Fabrik ist in der Lage, die Produktion schrittweise zu steigern, so dass zukünftig ein jährliches Outcome von Produkten mit insgesamt bis zu einem Gigawatt Speicherkapazität erreicht werden können.

Zusätzliche Nachfrage komme durch die aktuelle Corona-Krise zustande, die zu einem erhöhten Bedarf an Energiespeichersystemen mit Notstromaggregaten oder Off-Grid-Technologie geführt habe. Im Zuge der Corona-Krise läuft die Produktion unter strengen Sicherheitsvorkehrungen weiter.

Die Batteriezellen von Samsung werden weiterhin aus Südkorea geliefert, so dass das Unternehmen zuversichtlich ist, den steigenden Bedarf im zweiten und dritten Quartal 2020 während der Corona-Krise und darüber hinaus decken zu können.

Das 2014 gegründete Unternehmen Tesvolt ist nach eigener Aussage ein mehrfach ausgezeichneter Spezialist für die Fertigung von Batteriespeichern für Gewerbebetriebe und Industrie. Tesvolt habe somit einen festen Platz im Industriegewerbe von Sachsen-Anhalt.

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