Förderprogramme für Elektrofahrzeuge in Deutschland – Mitsubishi liefert Übersicht

Anwendungsfall: Ladung von Elektroauto

In Deutschland gibt es von der Bundesregierung keine Förderprogramme zur Elektromobilität. Mitsubishi hat sich die Mühe gemacht und eine Plattform für Förderprogramme nach Bundesländern veröffentlicht. Diese wird stetig aktualisiert und man kann sich aktiv beteiligen. 

Auf greenmobility-mitsubishi.de kann nach passenden Programmen für die eigene Region gesucht werden. Wir dürfen hier natürlich keine Unsummen erwarten und auch die Bedingungen sind, wie war es auch anders zu erwarten, häufig mit Verbindlichkeiten zu regionalen Stromversorgern gekoppelt.

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Deutschlandweit bietet so die KfW mit dem Umweltprogramm eine Finanzierung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an. Ziel ist Finanzierung von solchen Fahrzeugen mit einem geringen Jahreszins. Kann dies direkt als Förderprogramm angesehen werden? In meinen Augen nicht, aber der Hinweis kann ja nicht schaden.

Berlin übernimmt 45 % der Mehrkosten zum Verbrenner

In Berlin gibt es die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, welche 45 % der Mehrkosten von Ekektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen gegenüber einem Verbrenner fördert. Der Aktionszeitraum gilt bis zum 31.12.2016 und beschränkt sich auf Leasing. Eine Kaufförderung gibt es daher nicht.

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Etwas besser sieht es da in Hamburg durch die hySOLUTIONS GmbH aus. Denn hier werden ganze 50 % der Leasingkosten gefördert. Hierfür muss das Fahrzeug bis Herbst 2016 mindestens für 30 Monate genutzt werden. Erst dann werden 50 % der anfallenden Leasingkosten übernommen.

4.000 bis 6.000 Euro pro Fahrzeug in Hessen

Werfen wir einen Blick auf Hessen, wo es zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro Fahrzeug gibt. In Wiesbaden werden Betriebe im Stadtgebiet und solche die in Handwerksrolle bzw. Kammerbezirk eingetragen sind gefördert. Anmeldefrist gilt hier noch bis zum Dezember 2014. Für ein Fahrzeug bis 19.999 Euro gibt es eine Förderung von 4.000 Euro, bei einem Fahrzeug zwischen 20.000 und 29.999 Euro schon 5.000 Euro und bei einem Fahrzeug ab 30.000 Euro ganze 6.000 Euro.

Gleiches gilt übrigens auch für Frankfurt, wo sich die Förderung gezielt an Handwerksbetriebe orientiert und die gleiche Fördersumme beantragen können. Ebenfalls ist die Anmeldefrist auf Dezember 2014 beschränkt. Wer jetzt noch schnell ist, kann also ein Elektrofahrzeug mit einer wirklich deutlichen Summe erwerben. Ein ähnliches Modell wie in Frankreich, wo es rund 20 % (maximal aber 7.000 Euro) gibt.

Förderprogramme häufig für Gewerbebetriebe

Wer sich privat für ein Elektrofahrzeug interessiert und eine kleine Förderung sucht, der dürfte nur schwer fündig werden. Häufig richten sich die dort aufgezeigten Förderprogramme an Gewerbebetriebe, wo der Einsatz von Elektrofahrzeugen aber auch priorisiert gesehen wird.

Dennoch hat sich Mitsubishi etwas einfallen lassen und hilft den Betrieben für einen schnellen Überblick. Ein Kauf eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs für den eigenen Fuhrpark dürfte da sicher wahrscheinlicher werden. Besonders in Hessen, wenn auch nur für Wiesbaden und Frankfurt, ist die Fördersumme attraktiv. Wir wünschen uns mehr davon…

4. November 2014  |  DanielB

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