Und plötzlich sitzt du in einem Tesla und merkst es nicht…

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Eher zufällig kam es, dass ich auf meiner Reise zum 24-Stunden-Rennen nach Le Mans am Ende mit einem Tesla-Taxi gefahren bin, ohne es auf den ersten Blick zu merken. 

So etwas geht scheinbar wirklich und dass, obwohl man sich mit dem Thema Elektromobilität auskennt und jedes Fahrzeug schnell identifiziert. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die eigenen Gedanken bei dem eigentlichen Event lagen und man solche Dinge mal nicht schnell realisiert.

Für mich ging es dieses Jahr zum ersten Mal auf ein 24-Stunden-Rennen und dann auch noch nach Le Mans in Frankreich. In Paris am Freitag angekommen, musste ich von dort mit einem Mietwagen nach Le Mans ins Hotel fahren. Am darauffolgenden Tag hieß es die Mietwagenstation aufzusuchen und das Fahrzeug wieder abzugeben.

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Natürlich musste ich von dort wieder zügig zurück ins Hotel, damit es umgehend weiter zur Rennstrecke gehen konnte. Also bestellt die nette Dame ein Taxi und ich wartete. Dann kam es, ich stieg ein und erst nach ein paar Metern wurde mir bewusst, in welchem Auto ich mich eigentlich befand.

Das große Display in der Mitte verriet es mir. Ein Tesla Model S als Taxi in Le Mans unterwegs. Rein elektrisch also durch die kleinen Gassen und ein Foto gehörte natürlich dazu. Freundlich den Fahrer angesprochen und schon konnte der Auslöser betätigt werden.

In den nächsten Minuten befasste ich mich mit dem Touchscreen in der Mittelkonsole, der als Splitscreen scheinbar gute Dienste vollrichtet. Was jedoch als negativer Punkt angesehen werden musste, ist dieses große Display mit einem verchromten Rahmen und wirkt eher billig und setzt keinen gelungenen Akzent.

Insgesamt machte das Fahrzeug aber im Innenraum einen soliden Eindruck und auch der Fahrer zeigte sich sichtlich begeistert. Keine Frage, es gehört zu den Ausnahmefällen, aber als Premium-Taxi eignet sich der Tesla durchaus und es war ein dankbares Gefühl, einmal durch einen Zufall in diesem Auto chauffiert werden zu können. Bis dahin kam ich mit einem Tesla wohlgemerkt noch nicht in Berührung.

Über DanielB 1352 Artikel
Fasziniert von der Elektromobilität und alternativen Antriebstechnologien, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger, liebt die Technologie im Fahrzeug (Vernetzung, Infotainment). Mehr über mich danielboe.de

2 Kommentare

  1. Das könnte Dir in Zukunft häufiger passieren, denn der CEO von Tesla Motors Elan Musk hat laut Forbes.com erst vor ein paar Tagen bestätigt, dass ein Auto der dritten Generation (Modell T) bis 2017 gebaut werden soll. Das neue Tesla Model soll nur 35.000 US$ kosten und wird so für ein größeres Publikum interessant.

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