Gut und günstig: Ökostrom

Derzeit sorgen die steigenden Strompreise deutschlandweit für Diskussionen. Im Rahmen der laufenden Energiewende haben fast alle Anbieter ihre Preise um ein Vielfaches, teilweise um bis zu 50 %, angehoben, sodass viele Haushalte einen Wechsel in Betracht ziehen. Dadurch können die Kosten dauerhaft gesenkt und der Geldbeutel entlastet werden – die Umwelt bleibt bei Billigpreisen jedoch auf der Strecke.

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Deshalb sollte jeder Haushalt einmal den Wechsel zu einem Ökostromanbieter in Betracht ziehen. Diese beziehen ihren Strom nicht nur aus erneuerbaren Energiequellen wie etwa der Sonne, dem Wind und dem Wasser, sondern sind teilweise auch weitaus günstiger als die Lieferanten von Atomstrom. Wenn Sie also zum günstigeren Stromanbieter wechseln, schonen Sie ihr Konto und die Natur gleichermaßen. Sollten Sie an dieser Stelle dennoch zweifeln, können Sie die folgenden Vorteile von Ökostrom zuraten ziehen – und danach entscheiden.

Die Vorteile von Ökostrom

  1. Neben den günstigen Preisen, die Stromanbieter wie Entega anbieten, bringt die Nutzung von Ökostrom noch viele weitere Vorteile mit sich. Dazu zählt etwa die mit den erneuerbaren Energien einhergehende CO2-Reduktion – Kohlendioxid trägt zum gefährlichen Treibhauseffekt bei und wird bei der Verarbeitung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) freigesetzt.
  2. Nicht nur die allgemeine Verbesserung der Atmosphäre wird durch den Verzicht auf fossile Energieträger gefördert, sondern auch der Erhalt eben jener gesichert. Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar und laufen seit vielen Jahren Gefahr, restlos ausgeschöpft zu werden. Darüber hinaus führt der Wechsel zu einem Ökostromanbieter dazu, dass weniger Energie importiert werden muss.
  3. Ein ebenso wichtiger Faktor ist die Bereitstellung neuer Arbeitsplätze, welche durch den Ausbau von Ökostrom gesichert ist. In den letzten Jahren wurden in dem Sektor bereits über 250.000 neue Stellen geschaffen, bis zum Jahre 2020 sollen es mehr als 500.000 sein. In der Atomindustrie hingegen existieren derzeit gerade einmal 30.000 Arbeitsplätze, die besetzt sind.

Was muss vor dem Wechsel beachtet werden?

Wichtig ist natürlich, nicht zu dem Ökostromanbieter zu wechseln, der günstigere Preise als der aktuelle Anbieter hat. Wer zuerst einen Vergleich der Konditionen verschiedener Lieferanten von Naturstrom macht, kann weitaus mehr sparen – denn auch diese haben unterschiedlich hohe Preise. Ist ein passender Anbieter gefunden, gilt es noch zu klären, wie sich Laufzeit und Kündigungsfrist zueinander verhalten. Danach ist der Wechsel nur noch einen Mausklick entfernt, denn die meisten Ökostromanbieter kümmern sich um alle notwendigen Formalitäten, so auch um die Kündigung des aktuellen Anbieters.

4. Februar 2013  |  DanielB

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