Netzausbau wirklich billiger als gedacht?

Der Netzausbau ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und ist notwendig. Die Kosten dafür könnten jedoch niedriger ausfallen aus gedacht. Zumindest wenn man den Berechnungen der Bundesnetzagentur glauben schenken mag. Die Kosten des Netzentwicklungsplans wurden mit den Ausgaben verglichen, die auch ohne den Netzausbau angefallen wären. Hohe Kosten war bisher der größte Kritikpunkt am geplanten Netzausbau. 

Die Ausbaupläne sind mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Milliarden Euro bis 2022 behaftet. Dies entspricht etwa 2 Milliarden Euro pro Jahr. Dies wäre für den einzelnen Endverbraucher kaum noch spürbar. Kosten für den zunehmenden Stromaustausch wären auch ohne die Energiewende angefallen und die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 180 Millionen Euro pro Jahr. Im neuen Ausbauplan sind die Kosten allerdings bereits enthalten. Hinzu kommen noch Kosten für die Reparatur in der Höhe von 60 Millionen Euro im Jahr für die Stromtrassen.

Quelle: ftd.de
9. Juli 2012  |  DanielB

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