Antidumping-Verfahren gegen China

Die Solarbranche ist im stetigen Wachstum, doch wie sollte es auch anders sein, ist China hinterher und produziert billige Photovoltaik-Module. Ob diese qualitativ gleichwertig zu setzen sind? Ein großes Problem sind die vor allem die dadurch entstehenden Dumpingpreise. Wegen der staatlichen Subventionierung von Solarfirmen will Peter Altmaier (CDU) nun ein Antidumping-Verfahren. Nach seiner Aussage müsse es einen fairen Wettbewerb auf dem Weltmarkt geben. Dies betrifft besonders die Produktion von Photovoltaik-Modulen.

Chinesische Photovoltaik-Firmen mit roten Zahlen

Die Preise für Photovoltaik-Module aus China unterscheiden sich stark im Preis. Aus diesem Grund will Altmaier eben ein Antidumping-Verfahren gegen China. Schon in den USA wurde durch ein ähnliches Verfahren durchgeführt und somit wurden Antidumping- und Antisubventions-Zölle auf chinesische Module eingeführt.

Jedoch kommen die Photovoltaik-Firmen aus China in Bedrängnis. Sie schreiben keine schwarze Zahlen und gelangen in Not. So kam es bereits dazu, dass einige Hersteller einen Insolvenzantrag stellen mussten. Die chinesischen Firmen sind abhängig vom Export. Erst jetzt wo China so stark in Bedrängnis gerät, wird der Markt im eigenen Land entwickelt.

Industrie der Photovoltaik in China um jeden Preis?

Es gibt einige Hersteller die zwar ihre Insolvenz angemeldet haben, aber noch mehr die trotz roter Zahlen weiterhin bestehen und bestehen werden. China will erreichen, dass chinesische Hersteller eine führende Rolle auf dem Weltmarkt einnehmen sollen. Glaubt man den Berichten einiger Medien, dass jeder große Hersteller von Photovoltaik-Modulen eine Kapazität von mindestens 5 Gigawatt haben muss. Auch soll es eine Liste mit Herstellern geben, die nicht Pleite gehen dürfen. Trotz roter Zahlen können deshalb viele ihre niedrigen Preise halten. Kommt es zu einem Ernstfall, werden sie von öffentlicher Seite mit Hilfen unterstützt.

Es bleibt abzuwarten wie sich dieser Markt weiter entwickeln wird und ob die Preise weiterhin auf so einem niedrigen Niveau bleiben werden. Wobei hiervon fast fest ausgegangen werden kann. Es ist jedoch ungewiss, wie sich dies auf den europäischen Markt auswirken wird.

21. Juli 2012  |  DanielB

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