EnerGen Süd stellt Lieferung ein – Die Pleiten der Stromanbieter

Das Insolvenzverfahren der Energiegenossenschaft EnerGen Süd machte in den letzten Wochen die Runde und war in sämtlichen Medien vertreten. Der ehemalige Finanzvorstand hat sich laut aktuellen Meldungen verkalkuliert. Und das wesentlich, denn er hat einen Millionenposten in der Billianz einfach vergessen. Das ist nun die Ursache warum der Versorger vor dem Aus steht.

Doch die gute Nachricht richtet sich vor allem an alle Verbraucher die ihren Strom von EnerGen Süd beziehen. Denn selbst wenn der Konzern nicht mehr gerettet werden kann ist die Grundversorgung schon jetzt sichergestellt.

Die Tatsache dass der Konzern womöglich vor dem Aus steht hat viele Verbraucher verunsichert, immerhin war unklar wie es mit jenen weitergeht, die ihren Strom von EnerGen Süd beziehen. Was, wenn der Konzern nicht mehr liefern kann? Jeder Kunde der EnerGen Süd ist offizielles Mitglied, denn nur so wurde eine Belieferung durchgeführt. Dafür war ein Genossenschaftsanteil von rund 100 Euro fällig.

Die Zahlungen mussten in monatlichen Abschlägen erfolgen, das Ende der Lieferung wurde auf den 29.02. angesetzt. Kunden die bereits einen Dauerauftrag besitzen sollen die Zahlung daher schnellstmöglich für Ende März ansetzen. Wer per Lastschrift zahlt muss sich um nichts kümmern, denn es wird einfach kein Geld mehr eingezogen. Nichts desto trotz scheint es so als würden alle Kunden ihren Genossenschaftsanteil verlieren. Doch nach wie vor ist dies das wesentlich kleinere Übel.

EnerGen Süd

Kunden die per Vorkasse bezahlt haben können jetzt ein böses Erwachen erleben, denn die Beiträge wurden für 6 Monate im Voraus oder sogar für ein komplettes Jahr fällig. Ist es tatsächlich so dass der Konzern Pleite geht müssen mehrere Monate doppelt bezahlt werden.

Dieses Schicksal lässt sich momentan nicht verhindern und sorgt für einen sehr bitteren Beigeschmack bei treuen Kunden. Doch nicht jeder Stromanbieter birgt Risiken, das Negativbeispiel aus dem Hause EnerGen Süd erinnert zwar an TelDaFax, doch beide Unternehmen haben nichts miteinander zu tun.

Es gibt eine Vielzahl Anbieter die immer noch günstiger sind als der Grundversorger aber dennoch nicht so große Risiken birgen wie etwas kleinere Versorger. Man sollte jedoch darauf achten dass eine monatliche Abschlagszahlung erfolgt, so geht man als Kunde kein Risiko ein.

Quelle: strom.idealo.de
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Fasziniert von der Elektromobilität und alternativen Antriebstechnologien, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger, liebt die Technologie im Fahrzeug (Vernetzung, Infotainment). Mehr über mich danielboe.de

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