BDEW-Hauptgeschäftsführerin fordert bessere Steuerung der Energiewende

Die ehemalige Staatsministerin und heutige Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, hat ihren Nachfolger im Kanzleramt aufgefordert, bei der Energiewende die Führung zu übernehmen. „Bei der Umsetzung der Energiewende mangelt es nicht an der Dynamik aller Beteiligten, sondern an der Steuerung“, sagte Müller. 

Die Bundesregierung habe ihr Energiekonzept, Bundesländer und Kommunen entwickelten eigene Konzepte. „Wer koordiniert dies über Landes- und Ländergrenzen hinweg?“, fragte Müller. „Hier sollte die Bund-Länder-Koordination der Bundesregierung steuernd tätig werden“, forderte sie den zuständigen Staatsminister, Eckart von Klaeden (CDU), dazu auf. Müller kennt das Arbeitsfeld. Bis 2008 hatte sie selbst den Posten der Bund-Länder-Koordinatorin inne, bevor sie zu dem Energie-Lobbyverband wechselte.

(dts Nachrichtenagentur) 
5. März 2012  |  DanielB

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