Solarstrom wird für 91 Prozent der Bundesbürger für wichtig gehalten

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger will einen schnellen Ausbau der Solarstromnutzung in Deutschland. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft gezeigt.

Rund 91 Prozent der Bundesbürger hielten laut der Befragung Solarstrom für wichtig. Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima habe für 40 Prozent der Befragten die Photovoltaik sogar noch an Bedeutung gewonnen. Laut Emnid vertreten zirka 60 Prozent der Bundesbürger außerdem die Meinung, die Politik tue zu wenig für den Ausbau der Photovoltaik-Technologie. 

Das Institut hatte Bürger danach befragt, ob sie mit der derzeitigen Geschwindigkeit des Solarstromausbaus einverstanden sind. Vor dem Hintergrund der aktuellen Umfrage-Ergebnisse appellierte ein Zusammenschluss von Solarunternehmen an Wirtschaftsminister Rösler, die Energiewende nicht weiter zu gefährden. Bundeswirtschaftsminister Rösler hatte zuletzt angekündigt, die Subventionen für Solarstrom einzukürzen.

(dts Nachrichtenagentur)
Foto: flickr / Steamtalks 
23. Februar 2012  |  DanielB

1 Kommentar

  1. Im Prinzip müsste Solarenergie weiter bzw. noch viel stärker gefördert werden. Natürlich verliert der Bund damit im Moment Geld aber das wird sich ja auszahlen!

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