Atomausstieg – E.on streicht mehr als 6000 Stellen

Der Energiekonzern E.on macht aktuell Schlagzeilen, doch so schön Schlagzeilen für so ein großes Unternehmen sein mögen, dieses mal sind es keine guten. Der Konzern hat angekündigt in naher Zukunft zwingend Stellen abbauen zu müssen.

So ist aktuell geplant weltweit 11 000 Stellen einzusparen. In Deutschland sollen es ganze 6000 Arbeitsstellen sein die in Gefahr sind. E.on möchte sich so vor dem nahenden Atomausstieg absichern, denn nicht nur der Großkonzern E.on bangt, auch viele Konkurrenten sehen schwarz für die Zukunft.  

E.on gerät aufgrund des angekündigten Atomausstieg bis 2022 in arge Bedrängnis. Das Unternehmen sieht sich deshalb gezwungen mehrere Zehntausend Stellen abzubauen. Ziel dieser radikalen Kürzung der Arbeitsstellen ist es eine enorme Ersparnis zu erzielen um die Konkurrenzfähigkeit von E.on weiterhin zu ermöglichen.

EON

Die jährlichen Kosten sollen auf diese Weise um 1,5 Milliarden Euro reduziert werden, angestrebt sind hierbei Ausgaben von 9,5 Milliarden Euro. 11 000 Stellen von aktuell 80 000 Stellen weltweit müssen daher schon in wenigen Jahren weichen. Die jährlichen Kosten werden gedrosselt und E.on verspricht sich davon  effektive Möglichkeiten für die Zukunft. Doch nicht nur E.on bangt um die Zukunft, auch andere namenhafte Energiekonzerne haben bereits angekündigt in naher Zukunft Stellen abbauen zu müssen um sich halten zu können.

Aber die Mitarbeiter sollen dennoch ein hohes Maß an Sicherheit und Zukunftsperspektiven erfahren. So laufen die Tarifverträge aktuell noch bis 2016 und weisen einige Besonderheiten auf. Sie sehen spezielle Vorruhestand- Regelungen und gewisse Abfindungen vor. E.on verhält sich somit überraschend fair und lässt seine treuen Mitarbeiter nicht komplett im Regen stehen.

Zu einem Stellenabbau sehen sich die Vorsitzenden jedoch nach wie vor gezwungen. Aufgrund des nahenden Atomausstieges bangt nicht nur E.on sondern auch viele andere Konzerne wie beispielsweise der Konkurrent RWE, der ebenfalls angekündigt hat in nahender Zukunft wohl tausende Stellen abbauen zu müssen.

Quelle: focus.de
27. Januar 2012  |  DanielB

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