Energiespartipps – Teil 2 Jetzt wird gespart!

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Man kann es einfach nicht oft genug sagen, im Haushalt wird immer noch zu viel Strom „verbraucht. Für euch habe ich mal kurz und knapp die einfachsten Tipps aufgelistet. Wenn ihr euch an solche Ratschläge haltet, werdet ihr in einem Jahr deutlich weniger für eure Stromrechnung zahlen müssen.

So gebe ich euch hier Tipps rund um Küche, Bad, Standby, Waschen sowie Licht und wie ihr dort richtig Geld sparen könnt. Der Chriz ist bereits auf das Thema Glühlampe und Energiesparlampe eingegangen und geht dort auch noch ein wenig auf die Problematik mit den Atomkraftwerken ein.

Tipp 1: Licht

Herkömmliche Glühlampen haben eine Wärmeverlust von rund 90%. Dadurch sind sie besonders für den Langzeitbetrieb und geeignet und geben zu viel Wärme ab. Energiesparlampen hingegen verbrauchen rund 80% weniger Energie, erreichen damit aber fast gleiche Beleuchtungsstärke. Sie sind dadurch wesentlich effizienter und günstiger im Verbrauch. Die hohen Anschaffungskosten schrecken vielleicht erst einmal ab, jedoch gleicht sich dies später aus. Hinweis: Für reine Durchgangsbeleuchtung genügen noch immer herkömmliche Glühlampen. Hier reichen jedoch 40 W vollkommen aus.

Tipp 2: Standby-Betrieb

Vor einiger Zeit habe ich bereits über das Thema Standby-Betrieb berichtet. Nur wenige wissen eigentlich, wie viel ihre Elektrogeräte im Haushalt wirklich verbrauchen. So sorgt vor allem der Standby-Betrieb für hohe versteckte Kosten. Egal ob Fernseher, Receiver, DVD-Player, Stereoanlage, Handynetzteile, Drucker usw. verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind und der Netzstecker noch steckt. Abhilfe schafft hier eine abschaltbare Steckdosenleiste. Diese sind von der Anschaffung sehr günstig und helfen viel Geld an der richtigen Stelle zu sparen.

Tipp 3: Bad

Auch im Bad fallen hohe Stromkosten an. Alleine 10% der Energiekosten verursacht die Warmwasserbereitung. Mit einem Sparduschkopf lässt sich hier viel Warmwasser sparen. Gleiches gilt auch für Waschbecken und Spülbecken. Kleiner Tipp: Duschen statt Baden, denn hier wird 3x so viel Energie verbraucht.

Tipp 4: Küche

In der Küche gibt es viele Elektrogeräte. So kommen schnell eine Kilowatt zusammen. Elektroherd, Mikrowelle, Wasserkocher, Kühlschrank und Spülmaschine gehören mittlerweile zur Standardausrüstung. Beim Kauf sollte hier dringend auf Geräte der Energieeffizienzklasse A oder besser geachtet werden. Diese Geräte sind besonders sparsam im Verbrauch. Eine Neuanschaffung lohnt sich somit fast immer, wenn das aktuelle Gerät älter als 10 Jahre ist und nicht mehr der Klasse A entspricht.

Tipp 5: Waschen

Beim Waschen wird viel falsch gemacht. So sollte auf jedenfall darauf geachtet werden, dass bei alten Waschmaschinen die Waschtrommel immer gefüllt ist. Moderne Waschmaschinen passen die Wassermenge auf die Füllmenge automatisch an, ältere Modelle können dies noch nicht und verbrauchen immer gleich viel Wasser. Die Wäsche sollte ebenso kräftig (solange es die Waschhinweise der Wäsche zulässt) geschleudert werden, so hat der Wäschetrockner weniger Arbeit. Ebenso reicht bei normal verschmutzter Wäsche (Sportbekleidung, Tageswäsche) ein Kurzprogramm vollkommen aus. Hinweis: Auch die Dosiermengenangaben der Waschmittelhersteller ist oft stark übertrieben. Informiert euch über die Wasserqualität und passt danach die Waschmitteldosierung an.

In nächster Zeit folgen viele weitere Tipps. Schaut regelmäßig vorbei oder abonniert meinen Feed.

4. September 2010  |  DanielB

4 Kommentare

  1. Und nun dürfen sie doch weiter strahlen. Jetzt haben die Energiekonzerne doch längere Laufzeiten bekommen. Und um abzulenken, stellen sie die Milliarden Steuergelder in den Vordegrung. Jetzt wirds spannend, wenn die Oposition wirklich loslegt.

  2. Naja Fredric Irgendwie muss ja eine Übergangslösung geschaffen werden. Ich bin auch kein Fan von Atomstrom, aber die Stromanbieter haben schon recht damit, dass ein abschalten ohne Alternativen auch Mist ist, dann kaufen wir das was wir brauchen doch im Ausland und es ist wieder Atomstrom dabei. Sie sollten nur auch so vernünftig sein dass Geld dann auch wirklich in alternative Energie zu stecken.

  3. Energiesparlampen, kosten zwar einiges in einer Anschaffung sparen dafür aber definitiv im Vergleich zu normalen Glühbirnen deutlich Strom. Was mich jedoch stört es die nicht so voll sofort verfügbare volle Lichtstärke und die Tatsache, das normale Glühbirnen auch zur Wärmeproduktion in einer Wohnung beigetragen haben. Dies muss nun über die Heizung geschehen… sollte man vielleicht mal genauer prüfen

  4. Noch 2 kleine Tipps:
    Bei der Waschmaschine muss nicht immer mit hoher Schleuderzahl und Temperatur gearbeitet werden.
    Auch in der Küche ist es sinnvoller den Herd nur so kurz wie nötig zu benutzen, sprich Restwärme nutzen oder z.B. einen Eierkocher verwenden, was deutlich günstiger kommt.

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