Skip to content
Saving-Volt
  • News
  • Fahr- & Testberichte
  • Mobilität
  • Ratgeber
  • Geschichte E-Mobilität
  • Highlights
    • 1.000 km an einem Tag mit dem Renault Megane
    • Meine Top 5 Ladestandorte in Norddeutschland (2019)
    • Besuch der Gläsernen Manufaktur
    • Camping mit dem Elektroauto
    • CL-Finale 2016 – nach Mailand
    • #RoadtoBerlin – elektrisch zum UEFA CL-Finale 2015
    • Von Nordhessen zum Nürburgring
  • Search Icon
ladestation ladestecker typ2 mennekes elektroauto 1
EnBW ändert Ladetarife – Typ 2 mit 2 Tarifstufen

EnBW ändert Ladetarife – Typ 2 mit 2 Tarifstufen

28. April 2015

Zum 01. April 2015 ändern sich die Tarife für das Laden an den Ladestationen von EnBW. Damit reagiert das Unternehmen auf die aktuellen Fahrzeugmodelle und unterschiedlichen Ladegeschwindigkeiten.

Das neue Tarifmodell betrifft die „EnBW Elektronauten Ladekarte“ mit der rund um die Uhr rund 750 Ladestationen genutzt werden können. Bisher gilt dieser Tarif nicht für die „EnBW Elektronauten PrePaid-Ladekarte“, wird aber ebenfalls bald entsprechend angepasst. Beide Ladekarten sind zusätzlich bei vielen Partnern im gesamten Bundesgebiet nutzbar, insgesamt an ca. 1000 Ladepunkten.

Der monatliche Grundpreis beträgt jetzt nur noch 7,90 Euro und keine 9,90 Euro mehr. Zusätzlich sind die Zeittarife an die Ladeleistung angepasst. Wer mit dem Schukostecker laden möchte hat nur bis zu 3,6 kW zur Verfügung. Hierfür zahlt der Nutzer 1 ct/min bzw. 0,60 Euro/h. In der Regel benötigen die heutigen Elektroautos rund 8 bis 10 Stunden für einen vollständigen Ladevorgang an der Haushaltssteckdose. Dementsprechend wären dies 4,80 Euro bzw. 6 Euro ohne Grundpreis.

enbw-elektronauten-tarife

Vorher gab es für den Typ 2 (Mennekes) nur einen einzigen Tarif, der jetzt auf zwei Tarife aufgeteilt wurde und abhängig von der Ladeleistung ist. Bei einer Ladeleistung von bis zu 5 kW zahlt der Nutzer 2 ct/min bzw. 1,20 Euro/h oder bei gleichem Anschluss und bis zu 22 kW sind es dann 5 ct/min bzw. 3,00 Euro/h.

Weiterhin gibt es für Nutzer die viel Laden eine „Viel-Lader-Option“, die monatlich 5 Euro kostet und ab der 5. Anschlussstunde zahlt der Nutzer dann nur noch 0,5ct/min bzw. 0,30 Euro/h. Dies ist unabhängig von der Ladeleistung und dem Steckertyp.

Der Teufel liegt im Detail und zwischen den Zeilen

Wenn ich die langsame Ladung nutze und dafür viel Zeit investiere, fahre ich am Ende günstiger. Ich zahle dann zum Beispiel für einen Ladevorgang des Nissan e-NV200 mit 24 kWh Lithium-Ionen-Batterie rund 6 Euro. Möchte ich schneller laden und innerhalb von 4,5 bis 5,5 Stunden fertig sein, nutze ich den Typ 2 mit bis zu 6,6 kW und bin, durch das Batteriemanagementsystem im Fahrzeug, im größten Tarif mit 3 Euro pro Stunde und zahle damit rund 13 Euro.

Sicher, bei der schnelleren Ladung haben wir eine höhere Verlustleistung, was ich einem Elektroniker nicht erklären muss. Also muss dies dementsprechend auch bezahlt werden. Problem dabei ist allerdings, dass ich mit dem Fahrzeug realistisch rund 120 bis 135 km komme und damit einen sehr hohen Preis auf 100 km zahle. Ebenso kommt hinzu, dass das Fahrzeug minutengenau wieder abgeholt werden sollte, da der Preis bezahlt wird, solange das Fahrzeug an der Ladesäule hängt, unabhängig ob dieses bereits vollgeladen ist.

Es handelt sich bei der Berechnung nur um einen groben Überblick, aber es zeigt mir deutlich, dass diese Tarife für mich nicht in Frage kommen.

VW- und Audi-Fahrer sollten die Charge&Fuel Card nutzen

Den Fahrern eines VW e-up! oder eines VW e-Golf oder eines Audi A3 Sportback e-tron rate ich zur Charge&Fuel Card, denn diese kann für alle Ladestationen von RWE, smartlab und EnBW genutzt werden. Eine Grundgebühr fällt weg und bis zum 30. Juni 2015 kann zur Einführung noch kostenlos geladen werden. Danach zahlt ihr pro Stunde nur 0,95 Euro mit AC-Ladung.

Anzeige:
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 

Ähnliche Artikel:

Ladekurve – Nissan Interstar-e mit 87 kWh (10 auf 80 Prozent)
Ladekurve – Nissan Interstar-e mit 87 kWh (10 auf 80 Prozent)
Der größte Akku im Nissan Interstar-e verfügt über einen nutzbaren Energieinhalt von 87 kWh. Mit ein...
Ladekurve –  Volkswagen ID.7 Pro S mit 86 kWh (10 auf 80 Prozent)
Ladekurve – Volkswagen ID.7 Pro S mit 86 kWh (10 auf 80 Prozent)
Der VW ID.7 Pro S verfügt über einen Akku mit einem nutzbaren Energieinhalt von 86 kWh. Mit einer DC...
Ladekurve – Mini Cooper E (10 auf 80 Prozent)
Ladekurve – Mini Cooper E (10 auf 80 Prozent)
Der Mini Cooper E verfügt über einen Akku mit einem nutzbaren Energieinhalt von 36,6 kWh. Mit einer ...

Post navigation

PREVIOUS
Tesla Supercharger Rallye mit Model S P85D gab Einblicke
NEXT
KW 17/2015: Das wolltet ihr letzte Woche lesen
Angebot Zendure 800W Balkonkraftwerk - Balkonkraftwerk 800W komplett Steckdose - neuester SolarFlow 800 800W Mikro Wechselrichter - Solaranlage Komplettset - 430W x2 bifaziale Solarmodule inkl. Zubehör SF800+430W*2
Zendure 800W Balkonkraftwerk - Balkonkraftwerk 800W komplett Steckdose - neuester SolarFlow 800 800W Mikro Wechselrichter - Solaranlage Komplettset - 430W x2 bifaziale Solarmodule inkl. Zubehör SF800+430W*2
279,00 EUR 237,15 EUR
Bei Amazon kaufen
Anzeige:

Meine aktuellen Fahrberichte:

Renault 5 E-Tech Electric Fahrbericht Citroën ë-C3 Fahrbericht Audi Q6 e-tron quattro Fahrbericht Volvo ES90 Fahrbericht Nissan Interstar-e Fahrbericht Volkswagen ID.7 Tourer Pro S Fahrbericht Renault Scenic E-Tech Fahrbericht

Saving-Volt

Saving-Volt hat es sich zur Aufgabe gemacht, über aktuelle Themen rund um Elektromobilität, alternative Antriebstechnologien und allgemeine Energiethemen zu berichten.

Impressum
Datenschutz

Anzeige:

Daniel Bönnighausen

Bild von Daniel BönnighausenFasziniert von der Elektromobilität, liebt technologische Entwicklungen, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger.

Mehr über mich danielboe.de
© 2026   Saving-Volt