Formel E wird live von Sky übertragen – Infos zur Rennserie

Die Übertragungsrechte der Formel E konnte sich der Pay-TV-Sender Sky sichern und überträgt alle Rennen. Seit dem 13. September ist diese in ihre Serie gestartet und ist die Rennserie für Formelwagen mit Elektromotoren. 

Doch die Übertragung der Rennserie (ePrix) bezieht sich nicht nur auf die Ausstrahlung im TV, sondern beinhaltet zusätzlich die Internet-, IPTV- und Mobile-Rechte. In den Genuss der kostenlosen Übertragung kommt man damit nicht. Anders als es bei der Formel 1 der Fall ist, denn diese wird von Sky im Pay-TV und von RTL ausgestrahlt.

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Übertragung immer samstags bei Sky

Die Rennen der FIA Formel E Meisterschaft, die ePrix, werden immer samstags ausgetragen. Die Live-Übertragungen auf Sky beinhalten jeweils eine halbe Stunde Vorberichterstattung und eine viertelstündige Analyse nach dem Rennen. Sascha Roos und Sven Heidfeld werden die Formel E auf Sky kommentieren.

10 Rennen beinhaltet die Formel E

Bei allen zehn Saisonrennen der Formel E handelt es sich um Stadtkurse. Zu den Austragungsorten zählen unter anderem Peking, Buenos Aires, Miami, Long Beach, Monte Carlo, London und Berlin. Das Rennen in der deutschen Hauptstadt wird am 30. Mai 2015 auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof ausgetragen.

Insgesamt gibt es 10 Strecken:

  • Beijing, China: 13.09.2014
  • Putrajaya, Malaysia: 22.11.2014
  • Punta del Este, Urugay: 13.12.2014
  • Buenos Aires, Argentinien: 10.01.2015
  • Miami, USA: 14.03.2015
  • Long Beach, USA: 04.04.2015
  • Monte Carlo, Monaco: 09.05.2015
  • Berlin, Germany: 30.05.2015
  • London, UK: 27.06.2015

Wie läuft ein Rennen der Formel E ab

Anders wie in der Formel 1, wird diese Rennserie an nur einem Tag pro Stadtkurs ausgetragen. Verwundert nur wenig, müssen in den Städten die Rennkurse gesperrt werden und lassen für den Tag keinen Verkehr zu.

  • 08:15 – 09:00 – 1. Freies Training
  • 10:30 – 11:00 – 2. Freies Training
  • 12:00 – 12:10 – Qualifying Gruppe 1
  • 12:15 – 12:25 – Qualifying Gruppe 2
  • 12:30 – 12:40 – Qualifying Gruppe 3
  • 12:45 – 12:55 – Qualifying Gruppe 4
  • 16:00 – Rennen (ePrix)

Ein straffes Programm für die Fahrer und Teams. Das Rennen selbst wird aus dem stehenden Start begonnen und für das Rennen ist eine Stunde vorgesehen. In dieser Zeit müssen die Fahrer zwei Pflichtboxenstopps einlegen.

Das erste Rennen aus Beijing ist vorbei und den ersten Platz in der Premiere der Formel E konnte sich Lucas di Grassi von Audi Sport ABT sichern. Der ehemalige Rennfahrer der Formel 1 (Nur in 2010 und ohne Punkte) war bei der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft und in 2013 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans aktiv.

Franck Montagny holte den zweiten Platz, während Sam Bird von Virgin Racing (Ex-Team von Lucas di Grassi in der Formel 1) den dritten Platz erreichte. Nick Heidfeld erlebte einen Horror-Crash beim Debüt und verlor somit einen möglichen Sieg. Ganze 11 Jahre war in der Formel 1 unterwegs und konnte kein einziges Rennen gewinnen. Ob sich in der Formel E fortsetzen wird? Auch der ehemalige Formel 1-Fahrer Jarno Trullo konnte keine Punkte beim ersten Rennen einfahren.

Die Formel E ist wichtig für die Elektromobilität

Es gibt gute Gründe weshalb die Formel E, wie auch das 24-Stunden-Rennen in Le Mans, wichtig für die Elektromobilität und andere alternative Antriebsmethoden ist. Denn nur im Rennsport können Motoren, Technologien und Entwicklungen unter extremen Bedingungen getestet werden. Dies betrifft auch Material und Reifen, die einen wichtigen Anteil daran haben.

Nicht gerade selten werden Entwicklungen aus dem Rennsport auf eine andere Art und Weise in Serienfahrzeuge verbaut und die Formel E zeigt, wozu Elektromotoren in der Lage sein können. Als direkte Konkurrenz zur Formel 1 darf diese Rennserie aber nicht gesehen werden, viel eher ist sie eine Ergänzung.

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Fasziniert von der Elektromobilität und alternativen Antriebstechnologien, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger, liebt die Technologie im Fahrzeug (Vernetzung, Infotainment). Mehr über mich danielboe.de

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