Rechenzentren weisen eine immer bessere Energiebilanz auf

Große Serveranlagen und Computerrechenzentren verschlungen bis jetzt eine Menge an Strom. Doch in Sachen Energiebilanz ist der Trend durchaus positiv, denn trotz der steigenden Serveranzahlen hat der Stromverbrauch merklich abgenommen

Die immer besser werdende Energiebilanz der Rechenzentren lässt sich dabei durch so Phänomene wie Outsourcing und Cloud Computing erklären. Dadurch würden also kleinere Rechenzentren aufgelöst und zu größeren Einheiten zusammengefaßt. Der Trend geht also hin zu mehr Servern in immer stärker anwachsenden Rechenzentren und rund zwei Drittel aller Server in Deutschland befanden sich dabei letztes Jahr schon in Rechenzentren. Allein stehende Server werden somit immer seltener. 

Dabei ist die Energieersparnis dabei durchaus erstaunlich. Fast 2 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauches konnten durch diese Umstellungen allein eingespart werden. Dieser Rückwärtstrend ist natürlich sehr zu begrüßen, denn Rechenzentren wurden über einen langen Zeit immer stromintensiver und fraßen ein Loch in das deutsche Stromnetz. Dies ist nun immer weniger der Fall.

Neben dem Zusammenschluß von mehr Servern in nur einem Rechenzentrum sind die Technologien aber auch effizienter und damit stromsparender geworden. Das gilt besonders dann für Server, wenn sie gerade nicht auf Hochtouren laufen oder sich im Standby-Mode befinden. Auch den Stromverbrauch der Klimaanlagen in den Rechenzentren konnte man deutlich senken.

Auch wenn die Rechenzentren so also Strom sparen, so bringt dies leider keine finanziellen Ersparnisse mit sich. Denn bei den steigenden Strompreisen der letzten Jahre können die Rechenzentren dieser Entwicklung dabei geradeso entgegen wirken, ohne jedoch ihre Betriebsausgaben wirklich zu minimieren.

Foto: Cloud Computing @ kbuntu / depositphotos.com
23. Mai 2012  |  DanielB

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