Elektromobilität: Der Audi R8 e-tron

In den Kinos konnte im Film Iron Man bereits der Audi R8 e-tron begutachtet werden. Jetzt gab Audi die Details zum R8 e-tron in einer Pressemeldung bekannt. Leider wird es diesen Hochleistungssportwagen nicht in Serie geben und auch ein Preis wird nicht genannt. 

Die Elektromobilität nimmt auch im Bereich der Sportveranstaltungen ihren Einzug und so wird 2014 die Formel E Rennserie starten. Die dortigen Rennwagen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Aber kommen wir zurück zum R8 e-tron, der dank seiner 280 kW (380 PS) eine Spitzengeschwindigkeit von b200 km/h erreicht. Ein wahrer Sportflitzer, ähnelt er optisch doch sehr stark an den verfügbaren R8.

Der Audi R8 e-tron bringt ganze 1.780 kg auf die Waage und ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit 48,6 kWH ausgestattet. Mit der Batterie lässt sich eine Reichweite von bis zu 215 km erreichen. Während manche Autohersteller ihre Akkus von extern einkaufen, wurden diese bei Audi im Haus konzipiert und produziert. Der Akku ist 235 cm lang, 135 cm breit und ist mit Steuergerät 71 cm hoch. Nur um einmal ein Bild von den Dimensionen zu bekommen. Wie viel Platz die Akkus heutzutage einnehmen.

Audi R8 e-tron: Weltrekord auf der Nuerburgring Nordschleife am 26. Juni 2012

Zum Laden des Akkus gibt es zwei bereits bekannte Methoden. So kann mit der normalen 230 V Steckdose der Akku in 12 Stunden geladen werden. Zum Vergleich ist der Akku des Nissan Leaf mit 24 kWh nur halb so groß und benötigt ebenfalls etwa 10 Stunden. Bei der zweiten Methode kann das Gleichstromnetz genutzt werden, je nach Anschlussleistung erreicht dieser etwas weniger als 1 Stunde. Auch über die Rekuperation wird der Akku aufgeladen, wie es mittlerweile zum Standard bei allen alternativen Antrieben dazugehört.

Etwas fällt bei den technischen Angaben jedoch sofort auf, denn dort wird ein maximales Drehmoment von 2×410 Nm angegeben. Dies kommt daher, da der Audi R8 e-tron mit zwei Elektromotoren ausgestattet ist, jeweils einer pro Hinterrad und ermöglichen ein elektrisches Torque Vectoring – sprich ein gezieltes Abbremsen und Beschleunigen der einzelnen Räder. Die Drehmomente lassen sich so beispielsweise in schnellen Kurven bedarfsgerecht verteilen. In nur 4,2 Sekunden hat das 280 kW starke Gefährt von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Der Audi erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h.

Als zusätzliches Feature gibt es noch eine passende Smartphone-App, mit der die Funktionen und Informationen wie der Ladezustand, die Innenraumheizung und die Reichweitenanzeige abgerufen werden können. Auch sind diese aus der Ferne steuerbar und können überwacht werden.

Leider wird es diesen Sportwagen nicht in Serie geben, dafür konnten einige Blogger und Journalisten dieses Fahrzeug in Berlin am Flughafen testen. Kommende Woche wird es viele Bilder von dem Fahrevent und auch auf die Beiträge der Blogger gehen wir noch ein.

Foto: Audi

Setzt auf Effizienz und alternative Antriebsmethoden, liebt die Elektromobilität und mag die moderne Konnektivität zwischen Smartphones, Internetdiensten und Fahrzeugen. Gründungsmitglied der Energieblogger und ist als Blogger bei Autophorie tätig.
1 Comment

Hinterlasse einen Kommentar

Search