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Nachhaltige Projekte im Nissan Electric Café in Essen

Nachhaltige Projekte im Nissan Electric Café in Essen

25. August 2017

Nach Paris eröffnete Nissan gestern in Essen im Rahmen der Initiative „Electrify the World“ das Electric Café in der Rathaus Galerie für die Öffentlichkeit. Bis zum 2. September ist dieses von montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr für euch geöffnet.  

Bereits einen Tag zuvor waren Medienvertreter eingeladen, gemeinsam mit dem japanischen Hersteller und Simone Raskob, die Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt-Essen 2017, den Startschuss für das Pop-up Café zu geben.

Ziel von Nissan ist es, Menschen in ganz Europa für die Elektromobilität zu gewinnen und zu einem nachhaltigeren Lebenswandel zu inspirieren. Doch auch der Stadt Essen gefällt dieses Konzept: „Ich freue mich sehr, dass dieses innovative Konzept ausgerechnet hier mitten in der Innenstadt umgesetzt wird – denn so können wir viele Bürgerinnen und Bürger erreichen. Das Electric Café passt ausgezeichnet zu unserem Titeljahr, weil es zeigt, wie intelligente Energielösungen der Zukunft aussehen können“, erklärte Simone Raskob.

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Kurze Impulsvorträge zu Nachhaltigkeitsthemen

Über den gesamten Zeitraum sind kurze Impulsvorträge zu lokalen Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen – von künstlerischen Projekten, über Upcyling-Mode bis hin zu technischen Lösungen, die zum Nachdenken anregen und zum Mitreden inspirieren Hinweis: Die Projektbeschreibungen stammen direkt vom Hersteller):

nissan-electric-cafe-essen-projekte

Samstag, 26.08.2017 (17-18 Uhr):
„Glücklich unverpackt“ – Zu viel Verpackungsmüll – das nervte auch das Team von Glücklich unverpackt. In ihrem Essener Supermarkt ist nichts individuell verpackt.
facebook.com/gluecklichunverpackt

Montag, 28.08.2017 (12-13 Uhr):
„Eltingmöbel“ – Sperrmüll verschandelt das Straßenbild. Dabei ist vieles davon noch nutzbar. Das Projekt macht daraus Möbel.
eltingmoebel.de

Dienstag, 29.08.2017 (15-16 Uhr):
„innogy greenfuel“ – Greenfuel ist der Treibstoff für eine saubere Zukunft. innogy produziert am Essener Baldeneysee in einer Pilotanlage auf nachhaltige Weise den klimaneutralen Treibstoff Methanol.
innogy.com

Dienstag, 29.08.2017 (17-18 Uhr):
„Grubenhelden“ – Tradition und Zukunft zu verbinden – das ist der Ansatz von Grubenhelden. In ihrer Kleidung verarbeiten sie jeweils einen Teil eines ehemaligen Grubenhemdes.
grubenhelden.de

Mittwoch, 30.08.2017 (14-15 Uhr):
„Ruhrauto-e“ – Das E-Car-Sharing-Projekt RUHRAUTOe ist eine Test- und Demonstrationsplattform im Ruhrgebiet, die den Menschen einen einfachen und unverbindlichen Erstkontakt mit Elektroautos bieten soll.
ruhrauto-e.de

Freitag, 01.09.2017 (18-19 Uhr):
„Wissen Schaffen Wandel“ – Zukunftsfähigkeit – Lebensqualität – Nachhaltigkeit, darum geht es in der Initiative für Nachhaltigkeit e.V. ( IfN) an der Universität Duisburg-Essen. Allen Interessierten bieten sie eine Plattform mit unterschiedlichen Netzwerken, Projekten und Veranstaltungen.
wissenschaffenwandeln.de/wsw

Bereits vorgestellt wurde das Projekt “Sounds of Essen – das Hören in einer Großstadt” und der Verein Energieblogger e.V., die der Energiewende eine Stimme geben.

Während des gesamten Zeitraums bezahlen die Besucher vor Ort für ihren „Fair-Trade“-Kaffee oder ein Erfrischungsgetränk von lokalen Produzenten nicht mit Geld. Für diesen müssen sie sich sportlich betätigen. Drei Kilometer heißt es auf einem der drei Stühle am Tisch von WeWatt durch strampeln zurückzulegen. Strom erzeugen und diesen als Währung für das Getränk nutzen. Ein Konzept, welches bisher gern in dem Electric Café angenommen wird.

nissan-electric-cafe-essen-bikes

Der erzeugte Strom wird bildhaft in einem xStorage-Batteriespeicher eingespeist. Gemeinsam mit dem Energie-Unternehmen Eaton hat Nissan bereits letztes Jahr den Speicher aus recycelten E-Auto-Batterien vorgestellt, der mittlerweile für Privatpersonen und das Gewerbe verfügbar ist.

Nach dem kleinen Kraftakt, dem sich übrigens auch Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob stellte, kann das Getränk zu sich genommen werden und sich über nachhaltige Projekte – abseits des reinen E-Autos von Nissan – informiert werden. So zum Beispiel auch über das Projekt in der Amsterdam ArenA.

Die Stadt Essen und der Automobilhersteller verbindet bereits eine enge Partnerschaft. Zehn Leaf und fünf e-NV200 befinden sich in der Flotte der Grünen Hauptstadt 2017. Auch zwei Lademöglichkeiten am Rathaus gehören dazu.

In einem 12-Punkte-Plan haben beide Partner zudem zahlreiche weitere Maßnahmen entwickelt, um den Weg für E-Mobilität in Essen voranzutreiben. Im Rahmen der europaweiten „Woche der Mobilität“ vom 16. bis 22. September am Willy-Brandt Platz sind viele weitere Aktionen geplant.

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