Tesla: Strafgebühr für Ladesünder am Supercharger

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Erstmals führt Tesla eine Gebühr für Ladesünder am Supercharger ein. Verlässt der Fahrer mit seinem Fahrzeug die Ladesäule innerhalb von fünf Minuten, so wird auf diese verzichtet. 

Eine besetzte Ladesäule ist an sich schon ärgerlich und der Ärger wird größer, wenn das Fahrzeug bereits vollgeladen ist und weiterhin den Ladeplatz blockiert. Erst kürzlich hatte sich en Nutzer über Twitter bei Elon Musk beschwert und prompt reagierte man darauf.

Mittels Pressemitteilung teilte Tesla mit, dass ab sofort eine Gebühr von 0,35 Euro pro Minute fällig wird, wenn der Nutzer nach vollständigen Ladevorgang weiter am Supercharger parkt. Schafft er dies innerhalb von fünf Minuten, den Platz zu verlassen, so wird keine Gebühr fällig. Nach oben gibt es übrigens kein Limit.

Man muss schon sagen, wie schnell der Tesla-CEO Elon Musk hier reagierte ist wirklich vorbildlich. Wohlgemerkt ist der Hinweis über Twitter erst am 11. Dezember erfolgt.

Gezahlt werden die gesammelten Gebühren beim nächsten Besuch des Service-Centers. Informiert wird der Nutzer über die App, wenn der Ladevorgang fast und noch einmal wenn er vollständig beendet ist. Dies gilt übrigens für alle Model S und Model X. Die Gebühr wird dann am Supercharger fällig, wenn die meisten Plätze am Standort belegt sind, sonst nicht. Für die Destination Charger zählt diese Regelung allerdings nicht.

Über DanielB 1352 Artikel
Fasziniert von der Elektromobilität und alternativen Antriebstechnologien, gelernter Elektroniker, Journalist und Blogger, liebt die Technologie im Fahrzeug (Vernetzung, Infotainment). Mehr über mich danielboe.de

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