Von der Mülldeponie zur Solaranlage

In Hessen wurde auf einer ehemaligen Mülldeponie die größte Solaranlage des gesamten Bundeslandes errichtet. Das Projekt verschlang zwar insgesamt rund 15 Millionen Euro, arbeitet dafür aber äußerst effektiv, so dass künftig etwa acht Millionen Kilowatt Strom in dieser Anlage erzeugt werden können. Die Stadt Dreieich hatte eigens für dieses Mammutprojekt die Main-Solarpark GmbH gegründet, eine Bietergemeinschaft, die im Sommer 2011 den Zuschlag für dieses Projekt erhielt.

Die Zeit war knapp, denn bis zum 31. Dezember desselben Jahres musste die Montage abgeschlossen sein, wollte man doch die bis dahin geltende höhere Einspeisevergütung voll ausnutzen können. Bereits seit vielen Jahren ist der Verein Sonneninitiative um eine Ausweitung der Solarnutzung bemüht und hat in dieser Zeit nahezu 100 Projekte auf den verschiedensten Dächern in Hessen realisiert. 

Die Solarenergie sei somit marktfähig und erwachsen geworden, meinte der Sprecher des Vereins. Die Beteiligung der Bürger an der gigantischen Solaranlage auf der ehemaligen Mülldeponie liegt bei etwa 25 Prozent. Das finanzielle Engagement der Bürger vor Ort war enorm und viel Verantwortliche hätten mit einem solch hohen Zuspruch nicht gerechnet.

Um so erfreulicher ist es für alle Beteiligten, dass die größte Solaranlage des Bundeslandes Hessen nun endlich ihren Betrieb aufgenommen hat und aus einer ehemaligen Mülldeponie eine rentable Einnahmequelle gemacht hat und für umweltschonende und somit saubere Energie sorgt.

Auch die Partei der Grünen lobte die Initiative des Vereins Sonneninitiative und des Bundeslandes Hessen.  Vor allem die rege Beteiligung der Bürger fand zahlreiche Worte des Lobes und der Bewunderung. So hat man wieder einen großen Schritt in eine bessere Zukunft getan und einen immensen Beitrag zum Umwelt – und Klimaschutz getätigt.

18. April 2012  |  DanielB

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