Ist der CityEL nicht sexy genug?

Seit etwa 1990 wird der CityEL hergestellt. Er fährt auf drei Rädern, erreicht bis zu 63 km/h und hat eine Reichweite von rund 130 km. Bis heute fahren rund 3500 Stück davon auf  den deutschen Straßen.

Der CityEL hat allerdings ein Problem, denn er sieht nicht sexy genug für die Bundesregierung aus. Diese plant bis 2020 rund eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen zu sehen. Die Bundesregierung sieht in dem CityEL allerdings nicht die Elektromobilität der Zukunft. 

Begründung sei die Größe, das Gewicht und die Geschwindigkeit. Auch die Reichweite ist viel zu gering. Wobei dies als Begründung  nicht zählen dürfte, da auch die Fahrzeuge von Renault keine viel größere Reichweite aufweisen und zudem die Herstellung der CityEL mit einer Reichweite von rund 300 bis 350 km möglich wären, so Nestmeier.

Der CityEL wird heute von der Smiles AG vertrieben, von dieser trennte sich Nestmeier letztes Jahr und konzentriert sich seit dem auf seine Firma Cleanenergy. Diese wurde 1992 gegründet und beschäftigte sich schon da mit den Themen Photovoltaik, Solarthermie und Blockheizkraft. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt heute bei Batteriesparsystemen. Mit einer kleinen Produktion soll es ganz offiziell in den nächsten Wochen losgehen.

Komplett konnte Nestmeier allerdings nicht die Finger vom CityEL lassen und so lief das Mietgeschäft weiterhin über ihn. Damit ist nun aber Schluss, denn im Februar 2012 musste die Smiles AG Insolvenz anmelden. Doch Nestmeier will den kleinen Flitzer nicht gehen lassen und übernahm dieses Geschäftsfeld.  Es geht also weiter mit dem CityEL.

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19. April 2012  |  DanielB

1 Kommentar

  1. Hallo,

    ich denke, dass der Cityel schon ein sehr schönes Fahrzeug ist, aber er hat sehr vieles, was auch gegen ihn spricht. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Einsitzer handelt. Dazu noch der Mini „Kofferraum“, in dem man nicht wirklich etwas unterbringen kann und (der für mich am schwersten wiegende Fakt): Um das Teil zu reparieren muss man Fachmann oder zumindest einmal gelernter Elektriker sein. Sehr gut finde ich dagegen, dass es nun viele andere E Fahrzeuge mit 3 Rädern gibt, die man auch dann selbst reparieren kann, wenn man kein Elektrogenie ist

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