Umweltfreundlich Autofahren: Elektromobilität und andere Beiträge zum Umweltschutz

Schon lange wird das Elektroauto von Fachleuten aus Wirtschaft und Politik als das Auto der Zukunft gepriesen. Dennoch scheint es, dass viele Autofahrer ihm noch mit Skepsis begegnen.

Auf deutschen Straßen sind bisher weniger Elektroautos als erwartet unterwegs. Das liegt wohl vor allem daran, dass sich die Vorurteile zur Elektromobilität weiterhin in den Köpfen hartnäckig halten. Zudem sind die Insellösungen der vielen Ladesäulenanbieter problematisch, auch wenn sich dies mittlerweile deutlich verbessert und man bei seiner Routenplanung häufig nur „wissen muss wie“. Ein Beispiel dafür ist der elektrische Roadtrip von Nordhessen an den Nürburgring .

roadtrip-nuerburgring-lindner-hotel-vw-eup-elektroauto-02

Doch so mancher Hersteller bessert sich, bringt mittlerweile neue Generationen der eigenen Elektroautos heraus und damit verbunden mehr Reichweite. So u.a. aktuell Nissan mit dem LEAF, Renault mit dem ZOE, BMW mit dem i3 und auch Tesla lässt beim Model S mehr Auswahl zu.

Zudem folgen neue Modelle wie der Opel Ampera-e oder auch BYD mit dem e6, die mehr Reichweite ermöglichen, als viele von uns wohl am Tag überhaupt fahren. Tesla wartet noch mit dem Model 3 in der Mittelklasse auf sich und auch Hyundai bringt ein passendes Elektroauto auf dem Markt.

Hybridfahrzeuge bieten zumindest einen Einstieg in die Elektromobilität

Warum viele Automobilhersteller ihre Fahrzeugflotte mit Hybridtechnologie anbieten dürfte weitreichend bekannt sein. Doch dem ursprünglichen Grund geschuldet, bietet diese Technologie einen guten Einstieg in die Elektromobilität und kann Skeptiker von dem Elektroantrieb überzeugen. Zumindest lokal für die meisten täglichen Fahrten kann diese Art von Antriebstechnologie schon ausreichen.

Audi A3 Sportback e-tron - Foto: Saving-Volt

Ein Verbrenner- wird mit einem Elektromotor gekoppelt. Hier gibt es Modelle die durch externe Stromquellen aufgeladen werden können, die sogenannten Plug-in-Hybride und die „normalen“ Hybridfahrzeuge, bei welchem die Batterie für den zusätzlichen Elektromotor über den Verbrennermotoroder die Rekuperation gespeist werden. Nichts destotrotz ist es eine komplexere und teurere Technologie wie bei einem reinen Elektroauto.

Andere Beiträge zum Umweltschutz

Wenn man sich doch nicht so recht für ein Elektroauto entscheiden mag oder aber das eigene Auto noch nicht so alt ist, dass man schon ein neues benötigt, dann gibt es auch andere Möglichkeiten für Autofahrer, ein wenig auf den Umweltschutz zu achten. Ein angemessenes Fahrverhalten beispielsweise kann dazu beitragen, Sprit zu sparen: mit niedrigen Drehzahlen fahren, auf den richtigen Reifendruck achten, die Motorbremse einsetzen, nach Möglichkeit auf die Klimaanlage verzichten und vorrausschauend fahren; das sind einige der wichtigsten Empfehlungen, die Umweltorganisationen Autofahrern mit auf den Weg geben.

Auch bei der Wahl des Zubehörs kann man entscheidend zum Umweltschutz beitragen, etwa mit Ökoreifen wie dem runderneuerten Insa Turbo. Bei der Herstellung runderneuerter Reifen werden weniger Treibhausgase ausgestoßen als bei der Herstellung von Neureifen und der Rohstoffverbrauch ist um einiges geringer. Auch gibt es Reifen, die speziell designt werden, um den Treibstoffverbrauch zu verringern.

Und schließlich sind da natürlich die altbekannten, obwohl nicht immer einfach einzuhaltenden Tipps: das Auto einfach mal stehen lassen, die öffentlichen Verkehrsmittel, das Fahrrad oder auch Car-Sharing-Gelegenheiten nutzen. Der Trick besteht darin, einfach immer zu versuchen, so umweltfreundlich wie möglich unterwegs zu sein.

Über Gastautor 8 Artikel
Dieser Artikel wurde von einem Gastautor veröffentlicht. In unregelmäßigen Abständen wird diese Möglichkeit geboten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*