Strom aus erneuerbarer Energie findet immer mehr Anhänger

Gastbeitrag

Die Nachfrage nach Ökostrom nicht nur aufgrund der längst beschlossenen Energiewende immer mehr zu. Doch der Bürger hat es mit den verschiedenen Angeboten und Ökostromtarifen nicht gerade einfach, wenn es darum geht, sich für den richtigen Stromanbieter von Ökostrom zu entscheiden. 

Mit dem Wechsel zum Ökostrom sollte schließlich ein nachhaltiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet und damit auch zur Energiewende beigetragen werden. Daher verlangt ein Stromwechsel ein tiefes Erfassen des Themas erneuerbare Energie und ein umfassender Stromvergleich der verschiedenen Stromanbieter.

Ökostrom aus erneuerbarer Energie

Als Ökostrom wird Strom bezeichnet, welcher mit erneuerbaren Energien gewonnen wird. Als Gegensatz zum konventionellen Strom, der aus Kohle, Kernkraft oder Erdöl erzeugt wird. Die Herstellung des Stroms aus erneuerbarer Energie, der auch Naturstrom oder Grünstrom genannt wird, ist also wesentlich umweltfreundlicher. In Deutschland gibt es bereits über 800 Stromanbieter für Ökostrom, die Belieferung ist aber trotzdem nur ein kleiner Bruchteil des insgesamt verbrauchten Stroms.

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2012 bezogen mehr als sieben Millionen Verbraucher in Deutschland ihren Strom von ökologischen Quellen, wie Wasser- oder Windkraft, Sonnenenergie und Erdwärme. Auch Holz und viele weitere Pflanzenstoffe gehören zu den erneuerbaren Energiequellen. Der Ausbau von erneuerbaren Energiequellen wird weiter vorangetrieben, zumal die Nachfrage und der Bedarf immer weiter steigen.

Mehr als 30 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2014 lag der Prozentsatz von erneuerbarer Energie in Deutschland bei 31 Prozent. Das sind in Zahlen 81 Terawattstunden, wobei 27 TWh aus Windenergie stammen, 26,7 TWh aus Wasserenergie und 26,7 TWh aus Solarenergie. Weitere 25,6 TWh kommen aus Biogas. Deutschland liegt somit weit über den weltweiten Schnitt an Solarenergie, welcher bei 22 Prozent liegt, in Zahlen 5.070 TWh.

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In Deutschland wird Ökostrom außerdem von circa 70 Prozent der Bevölkerung befürwortet. Wichtig ist, dass man beim Stromvergleich darauf achtet, dass der Stromanbieter ein Ökostrom-Zertifikat besitzt und der Strom damit auch sicher aus erneuerbarer Energie kommt.

Mit Ökostromrechnungen keine Kohlekraftwerke fördern

Ein wichtiger Punkt bei der Suche nach dem geeignetsten Ökostromanbieter ist die Frage, ob der Ökostromanbieter zu einem der großen Stromanbieter gehört, welcher neben Ökostrom auch herkömmlichen Strom vertreibt. In diesem Fall könnte es möglich sein, dass man mit seinen Stromrechnungen nicht nur Ökostrom fördert, sondern die Zahlungen auch in den Neubau von Kohle- oder sogar Atomkraftwerken gesteckt wird.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Anbieter den Bau von Anlagen aus erneuerbarer Energie fördert, denn nur dadurch ist ein weiterer Ausbau der Ökostromanlagen möglich und das wird sich nachhaltig auf unsere Umwelt und auf die Zukunft unserer Kinder auswirken.

Beim Onlinevergleich alle Kriterien vergleichen

Mit einem Wechsel zu einem Stromanbieter, der Ökostrom liefert muss natürlich neben dem Umweltnutzen auch auf den Tarif geachtet werden. Die Tarife unterscheiden sich nicht nur durch den Preis, sondern auch an vielen weitern Kriterien, die man am besten bei einem Internetvergleich gegeneinander abwägt.

In einer übersichtlichen Tabelle lassen sich dabei direkt alle Kriterien vergleichen und so kann schnell der beste Stromanbieter gefunden werden. Die Tarife haben sich inzwischen bereits an den konventionellen Tarifen angepasst.

20. Oktober 2014  |  Gastautor

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