Keine höhere Gefahr: Photovoltaikanlagen können wie andere Elektroinstallationen eingestuft werden

Es besteht zwar ein Unterschied zwischen Photovoltaikanlagen und anderen Elektroinstallationen – dies macht diese aber nicht gefährlicher. So lautet das Fazit eines Workshops zum Thema Brandschutz am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und dem TÜV Rheinland. Die Veranstaltung fand Ende Januar in Freiburg statt und wurde von 120 Teilnehmern besucht. 

solaranlagen

Demnach waren sich sowohl die Hersteller als auch die Forscher, Feuerwehrleute und Versicherer einig, dass die Einhaltung von bestehenden Regeln der beste Brandschutz sei. Wenn man sich die Statistik der Großbrände anschaue, dann verursachen lediglich 0,006 Prozent der Photovoltaikanlagen größere Brände – bei 1,3 Millionen Solar-Anlagen in Deutschland waren diesen Zahlen zufolge lediglich 350 Photovoltaik-Anlagen in Brände mit größeren Schäden verwickelt, in lediglich 120 Fällen waren diese Anlagen für das Feuer verantwortlich. In insgesamt zehn Fällen brannte im Anschluss das gesamte Gebäude nieder.

Bereits seit Februar 2011 wird das Brandrisiko, welches von Photovoltaik-Anlagen ausgehen kann von Experten analysiert. Dabei wird auch geprüft, ob die bestehenden Normen oder Sicherheitskonzepte erweitern werden müssen. Die Besonderheit an Photovoltaikanlagen ist die fehlende Möglichkeit zur Abschaltung. Solange sie mit Licht versorgt werden wird auch Strom produziert. Aus diesem Grund werden die Sicherheitskonzepte für Anlagen dieser Art regelmäßig analysiert und überarbeitet.

14. Februar 2013  |  DanielB

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