Rauchmelder für die optimale Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Ob Haus oder Wohnung, die meisten Menschen hegen eine berechtigte Angst vor einem Wohnungsbrand. Es genügt eine kleine Unachtsamkeit und schon steht die ganze Wohnung in Brand. Alles, was einem lieb und heilig ist, kann durch so einen Brand zerstört werden. Gerade deshalb sollte man sich entsprechend schützen. Rauchmelder können nicht nur das Hab und Gut, sondern vor allem auch das eigene Leben effektiv beschützen.

Ein Rauchmelder verfügt über eine Rauchkammer, in dieser Kammer wird bei einer Rauchentwicklung der vorhandene Rauch gemessen. Wenn die Kammer Rauch wahrnimmt, wird dies an die integrierte Fotozelle weitergegeben, diese aktiviert dann den angeschlossenen Alarmton. 

Meist geschieht dies sehr schnell, schon bei kleinster Rauchentwicklung, so haben die Bewohner auch die Möglichkeit, das Haus noch vor Ausbruch des großen Brandes zu verlassen. Dieser Zeitgewinn ist oft elementar und hat schon Leben retten können, denn man kann nicht nur sich selbst retten, sondern auch noch angrenzende Bewohner warnen und bereits außerhalb der Gefahrenquelle die Feuerwehr informieren.

Rauch als Lebensgefahr

Wesentlich gefährlicher als das Feuer, ist oftmals bereits der Rauch, der sich bei einem Brand entwickelt. Statistisch sterben mehr an einer Rauchvergiftung, als an dem eigentlichen Brand. Gerade im Schlaf, wird die Rauchentwicklung nicht schnell genug wahrgenommen. Auch alte Menschen, Kinder und Haustiere, sind hier besonders gefährdet.

Ein Rauchmelder schlägt schon bei kleinster Rauchentwicklung Alarm und kann so auch Schlafende Menschen, oder Kranke, rechtzeitig vor dem Ausbruch des Brandes vor der Gefahr warnen. Durchschnittlich bleiben den Bewohnern durch die Früherkennung rund 4 Minuten, um sich und andere Menschen in Sicherheit zu bringen.

Eine Investition fürs Leben

RauchmelderRauchmelder sind mittlerweile zu sehr geringen Preisen zu erhalten. Es ist eine kleine Investition, die im schlimmsten Fall das Leben der ganzen Familie sichern kann. Vor der Anschaffung sollte man sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten informieren. Ebenfalls sollte schon im Voraus errechnet werden, wie viele Rauchmelder für die Wohnung, oder das Eigenheim benötigt werden. Es empfiehlt sich auf jeder Etage mindestens einen Rauchmelder anzubringen.

Optimalerweise wäre eine Anbringung in jedem Zimmer empfehlenswert, gerade Kinder-und Schlafzimmer sollten hierbei bedacht werden. Je größer die Wohnung, umso effektiver ist die Variante, jedes Zimmer entsprechend auszustatten. Idealerweise wird der Rauchmelder mittig im Raum, neben der Lampe angebracht, so sitzt er zentral genug, um aus jeder Richtung Rauch zu erkennen.

Im Bad und der Küche kann hingegen oft auf einen Rauchmelder verzichtet werden, wenn die Räume entsprechend klein sind, kann durch Wasserdämpfe schnell ein Fehlalarm ausgelöst werden. In diesem Fall sollte man auf die anschließenden Räume ausweichen und gegebenenfalls auch im Flur einen Rauchmelder anbringen.

Geräte regelmäßig prüfen

Handelsübliche Rauchmelder brauchen keine aufwändige Prüfung, es ist sehr leicht möglich, den Rauchmelder immer aktiv zu halten. Wichtig ist hierbei besonders, dass der Rauchmelder monatlich einmal auf seine Funktion geprüft wird. Auch die Leistung der Batterien muss entsprechend im Auge behalten werden, wenn sie leer sind, müssen sie ausgetauscht werden.

Idealerweise sollte man spezielle Akkus für die Rauchmelder verwenden, diese haben eine lange Lebzeit und eine höhere Leistung, als handelsübliche Batterien. Zudem müssen Rauchmelder in regelmäßigen Abständen abgestaubt werden, denn Staub kann das eindringen von Rauch in die Rauchkammer verlangsamen oder gar verhindern. Das wiederum sorgt dafür, dass der Rauchmelder seiner Bestimmung nicht nachkommen kann.

10. April 2012  |  DanielB

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