Instabile Stromversorgung – Täglich droht das Blackout

Für den Fall der Fälle hat der Kristenstab nun eine Stromversorgung eingerichtet die im Notfall eingreifen und die Verbraucher mit Notstrom versorgen soll. Experten haben aufgrund der aktuellen Belastung und der gedrosselten Gaslieferung aus Russland vorausgesagt dass im Grunde täglich das Risiko eines Kollapses drohen kann. Auch wenn die Regierung immer wieder beschwichtigend auftritt und vor allem Sicherheit vermitteln möchte ist es fraglich wie es wirklich um die Stromversorgung bestellt ist.

An sehr windigen Tagen ist es meist sehr gut um die Stromversorgung bestellt, so gut dass beispielsweise dem Nachbarsland Frankreich ausgeholfen werden konnte. Doch an sehr windstillen Tagen sieht das ganz anders aus. Bereits in Südfrankreich wurde die höchste Warnstufe vor dem Blackout angerufen.

Die Netzstabilität in Deutschland ist eher nicht so stabil wie es von Seiten der Regierung gerne dargestellt wird. Die angespannte Lage kann auch die Regierung nicht mehr leugnen. So finden beispielsweise täglich streng vertrauliche Konferenzen zwischen Ministerium, Netzagentur und Netzbetreiber statt um das aktuelle Risiko einschätzen zu können.

Die Unruhe wurde deutlich größer als der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe verkündete dass aufgrund ausbleibender Lieferung aus Russland ganze vier Gaskraftwerke in Süddeutschland tatsächlich unverzüglich direkt vom Netz genommen werden mussten.

Sogar der Großkonzern E.on musste die Stromproduktion aufgrund der aktuellen Lage schon um rund ein Drittel drosseln. Es kam zwar schnell zur Diskussion wieso im Süddeutschen Raum die Gaskraftwerke vom Netz genommen wurden, waren sie doch eine der wenigen stabilen Stromerzeugungskapazitäten auf die man sich verlassen konnte. Doch die Netzbetreiber hatten keine andere Wahl, denn Industriebetriebe dürfen aufgrund der Lieferverträge nicht einfach vom Netz genommen werden.

Quelle: welt.de
Foto: flickr / Ammerländer
15. Februar 2012  |  DanielB

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