Elektroautos leisten keinen großen Beitrag zum Klimaschutz

Eine langzeitliche Studie des Ökoinstituts hat ergeben, dass Elektroautos derzeit tatsächlich noch keinen sehr großen Beitrag zum allgemeinen Klimaschutz leisten. Für den ADAC stellt dieses Ergebnis absolut keine Überraschung dar, wobei sich der ADAC jedoch dafür ausspricht, dass der Begriff „Elektrolüge“ unter diesem Kontext eine enorme Übertreibung darstellt und vielmehr die Produktion an erneuerbarer Energie in den nächsten Jahren effektiv gesteigert und der Stromverbrauch der Elektroautos reduziert werden muss.

Viele Medien greifen mittlerweile aufgrund dieses Ergebnisses des Ökoinstituts die Bezeichnung „Elektrolüge“ auf, da sich der Beitrag der Elektroautos in Bezug auf den Klimaschutz bei weitem geringer gestaltet, als bisher angenommen.

Dieser Umstand resultiert prinzipiell aus dem sehr hohen Strombedarf der Elektroautos und aus den für die Stromerzeugung eingesetzten Verfahren. Die heutzutage eingesetzten Stromerzeugungsverfahren belasten das Klima enorm, was mitunter einer der Hauptpunkte für dieses laut des ADAC bereits seit langem vermutete Ergebnis der Studie darstellt.

Der ADAC gibt an, dass für eine tatsächliche, positive Klimabilanz in Bezug auf die Elektroautos sehr schnell eine Umstellung auf alternative Stromgewinnungsverfahren durchgeführt werden muss. Auch der Verbrauch der Elektroautos sollte mithilfe neuester Technologien auf ein Minimum reduziert werden. Derzeit kann laut des ADAC mithilfe von besonders sparsamen Benzin- und Dieselautos bei weitem mehr für den Klimaschutz erreicht werden, als mit den erhältlichen Elektroautos.

Dennoch erachtet der ADAC den Begriff „Elektrolüge“, wie bereits erwähnt, als übertrieben, da der Elektroantrieb von Fahrzeugen in Verbindung mit alternativen Stromgewinnungsmaßnahmen und mit einer Reduzierung des Stromverbrauchs der Autos tatsächlich eine zukunftsweisende Technologie für den Fahrzeugantrieb darstellt und den Klimaschutz effektiv fördern kann.

7. Februar 2012  |  DanielB

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