First Solar rechnet durch Preisfall mit Verlusten in Millionenhöhe
Die Solarbranche befindet sich schon eine Weile in der Krise. Nach der Kürzung der Solarförderung hat sich der Zustand noch etwas verschlechtert, doch in den vergangenen Monaten ging es stetig weiter nach unten. Der Preis für entsprechende Module ist innerhalb weniger Monate enorm gesunken. Besonders das große Unternehmen First Solar hat das zu spüren bekommen. Eigentlich hatte das Unternehmen mit einem Gewinn gerechnet, muss nun jedoch einen Verlust in Millionenhöhe hinnehmen und entsprechende Konsequenzen daraus ziehen, die vor allem die Mitarbeiter betreffen.
Gerade, da First Solar im ersten Quartal einen Gewinn von 116 Millionen Euro umsetzen konnte, hat die Firma mit keinem wesentlichen Einschnitt gerechnet. Doch schon im ersten Quartal 2012 meldete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 449 Millionen Dollar und auch der Umsatz selbst zeigt sich stark rückläufig. weiterlesen →
Deutschland exportiert weiterhin Strom trotz Atomausstieg
Der Atomausstieg sorgt in Deutschland weiterhin für große Probleme. Angebliche Auslastung sämtlicher Energienetze, Knappheit der Energie und überhöhte Strompreise sorgen für viel Unmut. Trotzdem war Deutschland in der Lage über 6.000 Gigawattstunden Strom zu exportieren. Von Energieknappheit kann da innerhalb der Bundesrepublik also eigentlich keine Rede sein.
Experten streiten jedoch weiterhin und hatten für den Winter Probleme bei der Energieversorgung vorausgesagt. Eingetreten ist diese aber nur in einem sehr geringen Ausmaß. Problem ist aber hier nicht die Energieknappheit gewesen, sondern fehlende Leitungen. weiterlesen →
600.000 Haushalte mit Stromsperren
Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. “Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren”, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, der “Welt am Sonntag”. Dabei seien Geringverdiener und Rentner noch stärker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest die Heizkosten in der Regel von den Sozialbehörden übernommen werden.
“Früher war Energiearmut ein Randphänomen, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden”, sagte Müller. Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, wirft der Bundesregierung vor, “die soziale Dimension der Energiewende nicht im Blick” zu haben. weiterlesen →
Offshore-Strategie von Bundesregierung vor dem Scheitern
Die Bundesregierung muss sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Scheitern ihrer Pläne zum Ausbau der Offshore-Windkraft einrichten. “Die Ziele sind unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht erreichbar”, sagte Dirk Briese, Geschäftsführer von Trendresearch, dem “Handelsblatt”. Das unabhängige Beratungsunternehmen, zu dessen Schwerpunkten energiewirtschaftliche Themen zählen, erfasst laufend den Status sämtlicher Offshore-Windkraftprojekte in Nord- und Ostsee und erstellt daraus projektgenaue Prognosen für den Fortgang des Ausbaus.
Laut Briese erweisen sich demnach “alle bisherigen Prognosen der Branche als zu optimistisch”. Im ungünstigsten Fall würden bis 2020 statt der geplanten 10.000 Megawatt (MW) nur 4.000 MW installiert. Ohne eine stark wachsende Stromproduktion in Nord- und Ostsee sind die Ziele der Energiewende allerdings nicht erreichbar. weiterlesen →
Merkel will Klarheit über Stromnetze und den Bedarf an Kraftwerken
Bis Jahresende will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Energiewende wissen, “welche zusätzlichen Netze wir brauchen und welcher Handlungsbedarf im Kraftwerksbereich besteht”. Dazu zählt Merkel auch das Kraftwerk Datteln. Das sei beinahe fertiggestellt, bereit ans Netz zu gehen und werde gebraucht.
“Nordrhein-Westfalen muss sich klar dazu bekennen”, forderte Merkel im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Für Mai habe sie zum dritten Gespräch mit den Ministerpräsidenten eingeladen, um die Fortschritte und Defizite mit ihnen zu besprechen. Sie habe eine klare Vorstellung davon, wie es weitergehen müsse. weiterlesen →
Gutachter bezweifeln positive Effekte verbindlicher Energieeinsparziele
Verbindliche Energieeinsparziele sind nicht dazu geeignet, die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt laut “Handelsblatt” (Mittwochausgabe) ein im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstelltes Gutachten von Fraunhofer ISI, Öko-Institut und Ecofys. Das Ministerium sieht sich damit in seiner ablehnenden Haltung gegenüber verpflichtenden Energieeinsparungen bestärkt.
Sie sind zentraler Bestandteil des Entwurfs der EU-Kommission für eine Effizienzrichtlinie. Das Wirtschaftsressort sperrt sich seit Monaten gegen den Richtlinienentwurf – im Gegensatz zum Umweltministerium. “Die Ergebnisse des Gutachtens bestätigen, dass es erfolgversprechender ist, den bislang eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. weiterlesen →
Industrie fordert Staatshilfe für Stromtankstellen
Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen, ist nur mit umfangreicher staatlicher Förderung zu erreichen: Neben der schon gewährten staatlichen Forschungshilfe von einer Milliarde Euro fordert die deutsche Industrie nun auch noch einen kräftigen Nachschlag von mehreren hundert Millionen Euro für die Ladeinfrastruktur.
Das geht aus dem Entwurf für den dritten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) hervor, aus dem die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Donnerstagsausgabe) zitiert. Der Bericht soll Ende Mai an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht werden. weiterlesen →
Industrie will Spitzensteuerausgleich bei Ökosteuer durch Selbstverpflichtung retten
Die deutsche Industrie will einer strengen Nachweispflicht über die Steigerung der Energieeffizienz mit einer Selbstverpflichtung zuvorkommen und so den Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer retten. Das Bundesfinanzministerium prüft nach Informationen der Zeitung “Handelsblatt” (Dienstagausgabe) aus Wirtschaftskreisen derzeit einen entsprechenden Vorschlag, den der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit den betroffenen Branchen erarbeitet hat. Neben dem verarbeitenden Gewerbe sind das die Bau-, Energie- und Abfallwirtschaft.
Im Kern geht es darum, die Sonderregelungen bei der Energie- und Stromsteuer zu erhalten. Schon die rot-grüne Bundesregierung hatte bei der Einführung der Ökosteuer 1999 erkannt, dass es für die Industrie Ausnahmen geben muss, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden. Die Ausnahmen sind bis Ende 2012 befristet. weiterlesen →
Insolvente Solarfirma Q-Cells soll verkauft werden
Die insolvente Solarfirma Q-Cells soll über den Verkauf an einen oder mehrere Investoren saniert werden. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Henning Schorisch, am Montag mitteilte, ist das Frankfurter Büro der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte mit der Investorensuche beauftragt worden und soll in den kommenden Wochen weltweit mögliche Käufer identifizieren und ansprechen. Parallel zur Investorensuche würden auch alternative Sanierungslösungen unter Einbeziehung der Gläubiger verfolgt. weiterlesen →




