Energie sparen

Reedern fehlt Geld für spritsparendere Schiffe

Das Handelsschiffe nicht gerade spritsparend sind ist kein Geheimnis. Doch momentan steht die Handelsschifffahrt kurz vor einem Dilemma. Benzinpreise steigen immer weiter und Elektromotoren sind kaum verbreitet. Den Reedern fehlt zusätzlich noch das Geld, um Maßnahmen für spritsparende oder alternative Antriebe durchzuführen. Darunter leidet die Umwelt und die Reedern.

Wichtige Investitionen können durch fehlendes Kapital der Schiffseigner nicht getätigt werden. Moderne Technik und umweltfreundlichere Antriebe können daher auch nicht zum Einsatz kommen. Man könnte mittlerweile auch von einer starken Finanznot in der Handelsschifffahrt sprechen.  weiterlesen →

Solarförderung: Mitteldeutsche Ministerpräsidenten fordern im Bundesumweltministerium Korrekturen

Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Stanislaw Tillich, Reiner Haseloff und Christine Lieberknecht (CDU), haben am Montag in einem Acht-Augen-Gespräch versucht, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu Korrekturen bei der beabsichtigen Kürzung der Solarförderung zu bewegen. Das berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf führende Unionskreise.

Haseloff, der auf das Treffen gedrungen hatte, sagte nachher: “Unabhängig von unserer Forderung nach einem prinzipiellen Bekenntnis zur Solarindustrie muss der Entwurf zur Änderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes grundlegend überarbeitet werden. Uns geht es dabei vor allem um die Förderung von Anlagen zwischen zehn und 100 Kilowatt.  weiterlesen →

Mehr Geld für effiziente Kraftwerke

Die Koalitionsfraktionen bessern den Entwurf für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung nach. Wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (F.A.Z.) in ihrer Montagsausgabe berichtet, soll der bisher von der Regierung vorgeschlagene, um 0,5 Cent höhere Zuschuss für Neuanlagen um weitere 0,3 Cent je Kilowattstunde (kWh) aufgestockt werden. “Eine Einigung auf der Basis von 0,3 Cent ist unser Ziel, ich gehe davon aus, dass wir das erreichen”, sagte der energiepolitische Sprecher der FDP, Klaus Breil, der F.A.Z. Die Fachpolitiker der Koalition haben sich schon darauf verständigt.  weiterlesen →

Neuer Akku der auf Natrium basiert

Lithium gilt als relativ selten, deswegen wollen Forscher aus Japan nun Akkus entwickeln, die auf einer Natrium-Basis aufbauen. Dafür wurde bereits schon ein neues Kathodenmaterial erforscht und erfolgreich entwickelt. Dies könnte es möglich machen, dass das bisher verwendete Lithium vollständig durch Natrium ersetzt werden kann. Das umgestalten der Akkus würde nicht nur dafür sorgen, dass jederzeit genug Rohstoffe vorhanden wären, sondern würde auch die Preise für Akkus erheblich beeinflussen.

Die Bestandteile der neu entwickelten Kathode besteht aus Eisenoxid, Natriumoxid und Manganoxid. Diese drei Stoffe werden zuerst pulverisiert und später zu einem handlichen Pellet zusammengepresst. Anschließend wird das Pellett 12 Stunden lang bei ungefähr 900 Grad erhitzt. In Kombination mit einer Anode aus Natrium haben die japanischen Forscher dann einen Akku hergestellt. Die Speicherkapazität ist hier pro Gramm deutlich höher. Die Kapazität ließ jedoch bereits nach nur 30 Auflade Zyklen nach.  weiterlesen →

First Solar rechnet durch Preisfall mit Verlusten in Millionenhöhe

Die Solarbranche befindet sich schon eine Weile in der Krise. Nach der Kürzung der Solarförderung hat sich der Zustand noch etwas verschlechtert, doch in den vergangenen Monaten ging es stetig weiter nach unten. Der Preis für entsprechende Module ist innerhalb weniger Monate enorm gesunken. Besonders das große Unternehmen First Solar hat das zu spüren bekommen. Eigentlich hatte das Unternehmen mit einem Gewinn gerechnet, muss nun jedoch einen Verlust in Millionenhöhe hinnehmen und entsprechende Konsequenzen daraus ziehen, die vor allem die Mitarbeiter betreffen.

Gerade, da First Solar im ersten Quartal einen Gewinn von 116 Millionen Euro umsetzen konnte, hat die Firma mit keinem wesentlichen Einschnitt gerechnet. Doch schon im ersten Quartal 2012 meldete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 449 Millionen Dollar und auch der Umsatz selbst zeigt sich stark rückläufig.  weiterlesen →

Deutschland exportiert weiterhin Strom trotz Atomausstieg

Der Atomausstieg sorgt in Deutschland weiterhin für große Probleme. Angebliche Auslastung sämtlicher Energienetze, Knappheit der Energie und überhöhte Strompreise sorgen für viel Unmut. Trotzdem war Deutschland in der Lage über 6.000 Gigawattstunden Strom zu exportieren. Von Energieknappheit kann da innerhalb der Bundesrepublik also eigentlich keine Rede sein.

Experten streiten jedoch weiterhin und hatten für den Winter Probleme bei der Energieversorgung vorausgesagt. Eingetreten ist diese aber nur in einem sehr geringen Ausmaß. Problem ist aber hier nicht die Energieknappheit gewesen, sondern fehlende Leitungen.  weiterlesen →

Offshore-Strategie von Bundesregierung vor dem Scheitern

Die Bundesregierung muss sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Scheitern ihrer Pläne zum Ausbau der Offshore-Windkraft einrichten. “Die Ziele sind unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht erreichbar”, sagte Dirk Briese, Geschäftsführer von Trendresearch, dem “Handelsblatt”. Das unabhängige Beratungsunternehmen, zu dessen Schwerpunkten energiewirtschaftliche Themen zählen, erfasst laufend den Status sämtlicher Offshore-Windkraftprojekte in Nord- und Ostsee und erstellt daraus projektgenaue Prognosen für den Fortgang des Ausbaus.

Laut Briese erweisen sich demnach “alle bisherigen Prognosen der Branche als zu optimistisch”. Im ungünstigsten Fall würden bis 2020 statt der geplanten 10.000 Megawatt (MW) nur 4.000 MW installiert. Ohne eine stark wachsende Stromproduktion in Nord- und Ostsee sind die Ziele der Energiewende allerdings nicht erreichbar.  weiterlesen →

Gutachter bezweifeln positive Effekte verbindlicher Energieeinsparziele

Verbindliche Energieeinsparziele sind nicht dazu geeignet, die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt laut “Handelsblatt” (Mittwochausgabe) ein im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstelltes Gutachten von Fraunhofer ISI, Öko-Institut und Ecofys. Das Ministerium sieht sich damit in seiner ablehnenden Haltung gegenüber verpflichtenden Energieeinsparungen bestärkt.

Sie sind zentraler Bestandteil des Entwurfs der EU-Kommission für eine Effizienzrichtlinie. Das Wirtschaftsressort sperrt sich seit Monaten gegen den Richtlinienentwurf – im Gegensatz zum Umweltministerium. “Die Ergebnisse des Gutachtens bestätigen, dass es erfolgversprechender ist, den bislang eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen.  weiterlesen →

Netzbetreiber erwarten drastischen Anstieg der Umlage für erneuerbare Energien

Die Umlage für die Förderung der erneuerbaren Energien wird im kommenden Jahr drastisch steigen. Man stelle sich auf eine Spanne “zwischen 4,8 bis 5,2 Cent” je Kilowattstunde Strom ein, beruft sich das “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe) auf Informationen aus dem Umfeld der Übertragungsnetzbetreiber. Derzeit beträgt die Umlage 3,59 Cent.

Eine Erhöhung auf 4,8 Cent entspräche einem Anstieg um 33 Prozent. Damit würde sich die kumulierte Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage von 13 Milliarden Euro im vergangenen Jahr erneut stark erhöhen. Die Umlage wird von allen Stromverbrauchern gezahlt.  weiterlesen →

Industrie will Spitzensteuerausgleich bei Ökosteuer durch Selbstverpflichtung retten

Die deutsche Industrie will einer strengen Nachweispflicht über die Steigerung der Energieeffizienz mit einer Selbstverpflichtung zuvorkommen und so den Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer retten. Das Bundesfinanzministerium prüft nach Informationen der Zeitung “Handelsblatt” (Dienstagausgabe) aus Wirtschaftskreisen derzeit einen entsprechenden Vorschlag, den der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit den betroffenen Branchen erarbeitet hat. Neben dem verarbeitenden Gewerbe sind das die Bau-, Energie- und Abfallwirtschaft.

Im Kern geht es darum, die Sonderregelungen bei der Energie- und Stromsteuer zu erhalten. Schon die rot-grüne Bundesregierung hatte bei der Einführung der Ökosteuer 1999 erkannt, dass es für die Industrie Ausnahmen geben muss, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden. Die Ausnahmen sind bis Ende 2012 befristet.  weiterlesen →

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