Funktionsweise des Eigenverbrauchs beim Solarstrom

Photovoltaik und auch andere umweltschonende Anlagen zur Stromerzeugung sind beliebter als jemals zuvor. Auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt bereits im Aufwind waren, so hat das Unglück in Fukushima nochmal alle Einwohner in Deutschland an die Gefahr von Atomkraftwerken erinnert. Solarstrom ist weniger gefährlich und auch nicht mit den Lagerschwierigkeiten des Atommülls verbunden. 

Gerade im Verbund mit dem Eigenverbrauch wird häufig auf Solarstrom gesetzt. Sowohl Privathaushalte, als auch Unternehmen profitieren in diesem Fall von der EEG-Förderung. Aber wie funktioniert der Eigenverbrauch eigentlich? Die Sonne scheint auf die Module der Photovoltaik-Anlage. Auf diese Art wird Gleichstrom erzeugt, der für die Menschen noch nicht zu nutzen ist. Ein Wechselrichter, welcher an die Anlage angeschlossen ist, verwandelt diesen Gleichstrom in Wechselstrom.

Jetzt kann diese in das Stromnetz eingespeist werden. Zur effektiven Eigennutzung wird der benötigte Wert natürlich in das Hausnetz eingeleitet. Innerhalb dieses Bereiches werden die elektrischen Geräte jetzt mit der Energie der Sonne betrieben.

Dabei wird allerdings keine Energie verschwendet. Wird mehr Strom produziert, als in Eigenverbrauch benötigt wird, so fließt der restliche Strom in das öffentliche Netz und der Besitzer verdient daran. Sollte die Energie nicht reichen, um den Strombedarf zu decken, so stehen die Besitzer aber nicht buchstäblich im Dunkeln. In diesem Fall wird dann Strom angeliefert, der natürlich bezahlt werden muss.

Damit bei diesem ganzen hin und her die Übersicht nicht verloren geht, wird beim Besitzer ein Stromzähler angebaut. Dieser ermöglicht eine konforme Abrechnung zwischen Energieversorger und Eigenverbraucher. Dieser Zähler zeigt den Wert der Energieerzeugung, sowie der Netzeinspeisung. Auf diese Weise kann der Eigenverbrauch errechnet werden.

Der Netzbetreiber erstellt die Abrechnung. Für den gelieferten Strom erhält der Betreiber eine Gutschrift. Durch den Eigenverbrauch können Kosten eingespart werden. Strom der aus dem Netz bezogen wurde, muss natürlich weiterhin bezahlt werden. Zum Jahresende werden die Berechnungen kontrolliert und gegebenenfalls angepasst.

Die Nutzung zum Eigenverbrauch wird in Deutschland gefördert. Dies macht die Selbstnutzung für private Haushalte und Unternehmen gleichermaßen interessant. Der finanzielle Vorteil dieser Variante lässt sich ganz einfach mit dem Eigenverbrauch-Rechner ermitteln. Dieser wird vom Solarenergie-Förderverein Deutschland für die (potentiellen) Betreiber von Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung gestellt.

Quelle: sma.de

Setzt auf Effizienz und alternative Antriebsmethoden, liebt die Elektromobilität und mag die moderne Konnektivität zwischen Smartphones, Internetdiensten und Fahrzeugen. Gründungsmitglied der Energieblogger und ist als Blogger bei Autophorie tätig.
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